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14. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

VOODOO SIX - Make Way To The King
Band VOODOO SIX
Albumtitel Make Way To The King
Label/Vertrieb White Knuckle/Soulfood
Homepage www.voodoosix.com
Verffentlichung 08.09.2017
Laufzeit 66:23 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Voodoo Six aus London gelten auf den britischen Inseln schon lnger als heies Eisen im Feuer, bei uns ist das Hard Rock-Quintett erst seit der "Maiden England" Tour der Eisernen Jungfrauen 2014 etwas bekannter. So richtig Ruhe im Line-Up bekam die 2003 gegrndete Band noch nicht hin, so ist das neue Langeisen "Make Way For The King" das erste mit Shouter Nick Taylor-Stoakes, der seinen brenstarken Vorgnger Luke Purdie abgelst hat. Die Grnde hierfr sind mir allerdings nicht bekannt, ich denke dass Voodoo Six das auch nicht an die groe Glocke gehangen haben. Ist ja auch Wurscht, denn musikalisch hat das freilich wenig Auswirkung auf Sound und Stil gegenber dem Vorgnger "Songs To Invate Countries To" aus dem Jahr 2013. Extrem grooviger und mit viel Blues getrnkter Hard Rock wird denjenigen Musikliebhabern geboten, die Einflsse aus den seligen Sptsechzigern bzw. Siebzigern und Bands wie Led Zeppelin, Cream oder Jimi Hendrix nicht als ganz so bel erachten. ber zu wenig Druck und geile Riffs wird sich auf diesem fnften Studioalbum garantiert niemand beschweren knnen, auch die Stimme des Neuen am Mikro passt hervorragend ins Ganze. Er kann sogar richtig derb brllen und an der Grenze zum Scream im wahrsten Sinne des Wortes, kratzen ("Until The End")! Klar, zwei Gitarren sorgen insgesamt selbstredend fr mehr Schmackes als das bei einer der Fall sein kann und der Fexibilitt der Songs tut dieser Umstand auch gut. berhaupt bekommen die zwlf Stcke gengend Zeit zur Entfaltung, fast alle Songs berschreiten die fnf Minuten Marke locker, was insgesamt zu einer beachtlichen Laufzeit von deutlich ber einer Stunde fhrt. Einige Melodien bleiben sofort im Ohr, so wie das z.B. bei "Falling Apart" oder dem tollen Titelsong der Fall ist, doch manchmal wird es auch etwas komplizierter, so dass ein Hauch von Jam-Charakter aus den Boxen geschlichen kommt ("Riot"). Dafr wird das Tempo gut variiert und mit dem meist durchgedrckten Gaspedal tut eine kleine Atempause wie beim anfangs zwar ruhigen, jedoch sich zum Vuklanausbruch steigernden "The Choking" auch mal gut. Jedoch befindet sich auch keine echte Ballade auf der Scheibe, was ich persnlich etwas schade finde. Insgesamt eine ultracoole und harte Angelegenheit mit viel Biss! Fans von The Answer oder RavenEye drfen hier auch gerne mal reinhren.
   
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