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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

MANTICORA - 8 Deadly Sins
Band MANTICORA
Albumtitel 8 Deadly Sins
Label/Vertrieb Massacre Records
Homepage www.intromental.com/manticora/
Verffentlichung 25.10.2004
Laufzeit 54:59 Minuten
Autor Olaf Reimann
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Skandal! Hansi Krsch hat einen kleinen Bruder und ich wusste bisher nichts davon!
Nee, mal im Ernst: Snger Lars F. Larsen von Manticora klingt dermaen nach dem Blind Guardian Frontmann, dass man annehmen knnte, es handele sich um eine familire Bindung zwischen den beiden.
Aber das ist nicht die einzige Paralelle der Dnen zu unseren deutschen Halbgttern. Auch die musikalische Ausrichtung lt sich mit kleinen Abstrichen vergleichen. Manticora haben ein bisschen weniger Epik und Bombast drin, was aber mit unheimlich viel Power und Tempo ausgeglichen wird. Die ganze Sache klingt sehr erfrischend und innovativ. Mit Hochgeschwindigkeit rasen die Dnen durch die (wen wundert's?) acht Songs ohne aber zu vergessen, immer wieder abwechslungsreiche Breaks einzubauen. Technisch einwandfrei vorgetragen und in eine beachtliche Produktion eingebettet, bieten die Stcke keinen Anlass zu Kritik. Auch dass "8 Deadly Sins" als ein interessantes Konzeptalbum aufgebaut ist, macht einen positiven Eindruck. Die Songs sind jeweils mit Jahreszahlen im Leben eines Mannes betitelt. Auf dem Sterbebett liegend rekapituliert er sein Leben von 1934-2004. Keine schlechte Idee! Ein passendes Intro bzw. Outro rundet die Story ab.
Also Freunde: wer auf Power Metal mit gehrig Biss und sowohl progressiven als auch thrashigen Passagen steht, sollte an diesem bereits vierten Output des dnischen Quartetts nicht vorbeigehen!
   
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