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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

APALLIC - Of Fate And Sanity
Band APALLIC
Albumtitel Of Fate And Sanity
Label/Vertrieb Boersma Records / Recordjet, Soulfood
Homepage www.facebook.com/apallic
Verffentlichung 02.06.2017
Laufzeit 52:44 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Gerade einmal drei Jahre ist es her, dass APALLIC aus Emden auf der Bildflche erschienen sind. Nach einer ersten EP vor zwei Jahren mit dem Namen "Somnium" verffentlicht das Quintett mit "Of Fate And Sanity" nun ein erstes Debtalbum.
Getreu den Vorbildern von Enslaved ber Be'lakor bis At The Gates wird der Todesblei des Fnfers eher progressiv interpretiert, ist aber keinesfalls kompliziert. Stattdessen gibt es in einem dicken Soundgewand, bei dem keine Wnsche offenbleiben, komplexe Songstrukturen und Riffs in Hlle und Flle und es wird viel Abwechslung geboten. Auch textlich hat man sich ein Konzept erdacht. So geht es auf "Of Fate And Sanity" um einen "Protagonisten im Wachkoma, welcher herauszufinden versucht, wer und wo er ist und sich whrenddessen mit seiner Vergangenheit, Gegenwart und mglichen Zukunft auseinandersetzt", wie es im Anschreiben heit. Eine Vorgeschichte dazu gab es laut eigener Aussage bereits auf der Vorgnger-EP.
So ganz berspringen will der Funke dann aber irgendwie doch nicht, auch wenn vor allem das tiefe Organ von Snger Eike Scheubach mit tiefen und wuchtigen Growls berzeugt. Die Songs selbst weisen auf absolut ansprechendem Niveau zu selten echte Hingucker auf und haben hier und dort auch ein paar Lngen. So sind es eher die einzelnen Passagen, die nachwirken, wie der Refrain in "Masked Insanity", der Opeth-artige Anstrich in "Day Before The Bleak", oder das Riffing inklusive Mitgrhlchorus bei "The Watchmaker". Mit "A Taste Of Lethe" gibt es dann zum Abschluss noch einen 14-mintigen Hingucker, der trotz seiner Dauer vieles besser macht, als die Stcke zuvor und mein persnliches Highlight ist.
Bei einem Erstlingswerk sollte man da aber nicht allzu genau hinhren, denn ansprechend ist die Platte allemal. Fr alteingesessene Death-Metal-Anhnger drfte die Platte gerade noch so im Rahmen sein, die Prog-Fans drften sich ob der Strukturen ebenfalls angesprochen fhlen und sollten APALLIC antesten.
   
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