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25. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

PSYCHOSOMATIC COWBOYS - From Here To Hell
Band PSYCHOSOMATIC COWBOYS
Albumtitel From Here To Hell
Label/Vertrieb Wild Kingdom/Rough Trade
Homepage www.facebook.com/psychosomaticcowboys/
Verffentlichung 23.06.2017
Laufzeit 60:53 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Das Quartett mit dem seltsam lustigen Namen Psychosomatic Cowboys kommt aus Schweden und spielt eine Mischung aus Classic Hard- und Southern Rock mit gelegentlichen Country Einflssen. Die Mitglieder waren mir bisher nicht bekannt, doch Snger und Bassist Rob Cederlid hat eine wirklich starke Stimme, die mir sofort ins Ohr geht. Der Opener "Come Hell Or High Water" fllt gleich mit einer grundsoliden und harten Tr ins Haus, whrend das darauf folgende "Cold Winds Of Yesterday" etwas Wind aus den Segeln nimmt und sehr melodisch in die Selbigen pfeift. Ich muss zugeben, dass mir diese Musik von Anfang an verdammt gut in meinen persnlichen Geschmackskram passt, weder allzu aggressiv noch anbiedernd schwulstig. Eine Mischung aus 38 Special und Def Leppard knnte sehr gut als Beschreibung dienen, was ja alles andere als eine schlechte Diagonale bedeutet, oder? Die vier Musiker haben fr dieses Debt ein erstaunliches Repertoire an guten Songs erfunden, gleich 16 Stcke fanden den Weg auf die Scheibe, bei denen von schnellen Rockern bis feinen Balladen alles vertreten ist. Die Info besagt, dass alle Mitglieder Erfahrungen in Sachen Musik haben, was auch deutlich zu hren ist. Welche das genau sind wird leider nicht verraten, doch ist das letztendlich auch wurscht. Hauptsache es klingt gut...und das tut es wirklich! Melodisch, abwechslungsreich, trocken, eingngig, vllig kitschfrei und reich an starken Songs! Allein das Titelstck ist zum Niederknien, ein absoluter Hammersong mit unwiderstehlicher Melodie und wunderbarer Gitarren-Arbeit. Doch auch die Balladen wie z.B. "Stay True" oder "Broken Man" sind saustark und bevor ich jetzt anfange, vor Verzckung vllig abzuheben, hre ich das Teil einfach nochmal von Anfang an, mittlerweile zum vierten mal. Mit einem Wort: Grandios! Lange nicht mehr einen derart berzeugenden Erstling gehrt.
   
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