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15. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

WALPYRGUS - Walpyrgus Nights
Band WALPYRGUS
Albumtitel Walpyrgus Nights
Label/Vertrieb Cruz del sur/Soulfood
Homepage www.facebook.com/walpyrgus
Verffentlichung 09.06.2017
Laufzeit 36:28 Minuten
Autor Matthias Decklar
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Da Twisted Tower Dire gefhlt ihr beste Zeit hinter sich haben, verdingen sich die meisten Bandmitglieder auf einer neuen Spielwiese, die sich WALPYRGUS nennt und mir zunchst ein mdes Lcheln abgerungen hat, von wegen Resteverwertung und so. Aber, was soll man sagen. Die gute halbe Stunde ist seit langem das Beste, was aus diesem Dunstkreis zu hren war und Scott Waldrop facht das Feuer der Walpurgisnacht ein ums andere mal mchtig an. Etwas dsterer als bei der Hauptband, stellenweise episch und jederzeit melodisch kommen die acht Nummern auf "Walpyrgus Nights" daher und wirken nie nur retro, sondern erfreulich lebendig. "Lauralone" strotz gerade so vor Ideen und Spielereien. Snger Jonny Aune kann Atmosphre und ist im melodischen Sektor ebenso zu Hause, wie im Bereich dster, melancholisch. Hierzu sollte eine genauere Betrachtung von "Somewhere Under Summerwind" gettigt werden. Im Anschluss gibt es ein deftiges Punk-Intro und "Dead Girls" rotzt sich in bester Ramones Manier auf drei Minuten aus der Anlage. Geiles Teil und so unerwartet. Der Titeltrack kommt zum Schluss als fettes, theatralisches Orgelbrett daher, mit einem amtlichen Refrain zum Fuste recken. Waldrop soliert nicht nur hier mit erfrischender Spielfreude, sondern hat oft schon als Songintro ein griffiges Riff parat. Zieht man das Witch Cross-Cover "Light Of The Torch" ab, bleiben sieben gute bis sehr gute Nummern und somit ein Album, das den Freunden des US Metals dringend zu empfehlen ist.
   
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