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22. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

HUMMANO - Genocide
Band HUMMANO
Albumtitel Genocide
Label/Vertrieb Eigenproduktion
Homepage www.facebook.com/hummanoband/
Verffentlichung 31.03.2017
Laufzeit 39:51 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Die aus Madrid stammenden HUMMANO existieren seit 2010 und haben in dieser Zeit eine Demo, eine EP und ein Debt hinter sich. Mit "Genocide" gibt es nun die zweite Langspielplatte der Spanier.
Eigentlich ist es schwer zu glauben, dass die Scheibe eine Eigenproduktion ist, denn sie entspricht so ziemlich allem, was man von einem modernen und dick produzierten Sound erwartet. Nicht umsonst kmmert sich auch die neue sich sehr positiv hervortuende spanische "Blood, Fire & Death"-Promo um den Fnfer, denn die Firma konnte bereits in den letzten Wochen und Monaten immer mal wieder mit berzeugenden Platten von der iberischen Halbinsel aufwarten.
Da bilden auch HUMMANO keine Ausnahme, die mit einer Mischung aus Deathcore, Hardcore und Metal die heimischen Boxen maltrtieren. Wie schon gesagt ist der Sound absolut am oberen Anschlag und "Genocide" entwickelt dadurch eine tierische Wucht. Zuerst schien die Platte noch etwas eintnig, je fter man den Rundling aber durchlaufen lsst, umso mehr erschlieen sich die vielen Kleinigkeiten, die hier neben dem ganzen Geballer eingestreut sind. Da wren die kleinen Interludes zwischendurch, die ein wenig Ruhe gnnen. Oder die kleinen spielerischen Auflockerungen, womit sich die xte immer wieder geschickt aus den einfallslosen Beatdowns herauslsen. Denn auch wenn die Gitarrenarbeit nicht sonderlich herausragend ist, so werden zur richtigen Zeit die richtigen Akzente gesetzt. Passend zu beobachten ist dieser Umstand im groovigen "S.N.A.F.U." oder im recht vertrackten "The Color Of Misery". Oftmals schaffen es diese kleinen Dinge, den Stcken noch etwas mehr Charakter zu verleihen.
HUMMANO liefern mit "Genocide" ein spannendes zweites Album ab, was sich aber erst mit der Zeit richtig erschliet. Wer auf Bands wie Thy Art Is Murder oder Whitechapel steht, kann hier aber bedenkenlos zugreifen.
   
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