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25. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

THE BRANDOS - Los Brandos
Band THE BRANDOS
Albumtitel Los Brandos
Label/Vertrieb Blue Rose Records/Soulfood
Homepage www.nowherezone.de
Alternative URL www.facebook.com/the-brandos-13817900248...
Verffentlichung 09.06.2017
Laufzeit 42:46 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Satte elf (!!) Jahre nach dem letzten Studioalbum der New Yorker Rockband The Brandos erlst Dave Kincaid die drstende Fan-Gemeinde mit einer neuen Scheibe. Waren bei den ersten fnf Alben noch vermehrt Einflsse aus dem Irish Folk tonangebend, nderte sich dieser Umstand mit genanntem Vorgnger "Over The Border" 2006 grundlegend, denn diese Platte tendierte stark in Richtung Tex Mex. Vielleicht hatte Kincaid das Thema irland fr sich abgearbeitet, schlielich verffentlichte er 1998 und 2001 noch zwei Soloalben, die reinen Irish Folk enthielten und textlich die Unabhngigkeitskriege thematisierten, als die USA von irischen Einwanderern untersttzt wurden, den sogenannten Irish Volunteers! Mittlerweile sind diese beiden Scheiben gesuchte Raritten, das aber nur am Rande. Jedenfalls ist das neue Brandos Scheibchen eine logische Fortfhrung von "Over The Border", das sogar fnf Songs enthlt, die in spanischer Sprache gesungen werden. Meiner Meinung nach braucht "Los Brandos" ein paar Durchgnge mehr um zu znden, wenn sich auch an dieser groartigen, ja einzigartigen Stimme Kincaids nicht gendert hat. Auch thematisch ist es eine Art Fortsetzung, Kincaid setzt sich vermehrt mit der Ausbeutung der Azteken in Mexiko auseinander, weshalb die Folk Einflsse und die spanischen Texte nur konsequent sind. Auch beim Cover wird das dokumentiert, denn es handelt sich um ein Gemlde eines mexikanischen Knstlers, das einen aztekischen Adlerkrieger zeigt. Ein Thema bei den Fans ist ja immer die Besetzung, doch auch diesmal ist sein Freund und Helfer bei der Produktion Frank Gordano wieder mit an Bord, bei der zur Zeit stattfindenen Tour brigens ebenso. "Los Brandos" ist grtenteils ein rockiges Album geworden, das insgesamt zehn neue Songs bietet. Die Band ist vom ersten Ton an einwandfrei zu identifizieren, man hat halt seit 1987 den unverkennbarebn, eigenen Stil gebildet. Und genau wie frher die irischen Einflsse passen meiner Meinung nach die Tex Mex Folk-Sounds sehr gut zur Gruppe, was auch fr die spanischen Texte gilt. Gnsehaut erzeugt die Ballade "Jacinto Chiclana", die Dave zusammen mit einer mir unbekannten Sngerin zum Besten gibt. Mit "What Kind Of A World" befindet sich lediglich ein zweites sehr ruhiges, nur mit Akustikgitarre begleitetes Lied auf der Platte. Der Rest ist wie gesagt flotte melodische und fr diese Band typische Rockmusik. Die Gute Laune- Abschlussnummer "A Todo Dar" wrde man gut und gerne mit ein paar Glsern Tequila begieen. Schade dass diese tolle Band bei uns nicht mehr Erfolg hat.
   
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