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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

PLEASUREAGONY - Pleasureagony
Band PLEASUREAGONY
Albumtitel Pleasureagony
Label/Vertrieb Fastball Music / BOB MEDIA
Homepage www.pleasureagony.de/
Alternative URL www.facebook.com/plagony/
Verffentlichung 10.03.2017
Laufzeit 78:20 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 5 von 15 Punkten
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Die Stuttgarter PLEASUREAGONY, welche seit 2011 existieren, bringen mit dem gleichnamigen Album ihr Debt unter das Volk und bieten dabei ein Potpourri aus verschiedenen Einflssen. Metal mit Hardcore-Anleihen beschreibt es da vielleicht am einfachsten. Es wird gegrowlt, viel gesungen, es gibt Crowdshouts und es werden Stromgitarrenriffs gespielt, teilweise mit Doublebass. Allerdings ist hier so wenig roter Faden erkennbar, weil einfach von allen mglichen Einflssen mal etwas in den groen Kessel geworfen wird, dass die Scheibe mit zunehmender Dauer immer anstrengender wird. Und 80 Minuten sind lang...
Zu Beginn funktioniert das noch recht ordentlich, aber sptestens beim achtmintigen "Prelude" ist das Ma voll. Ab dort geht es leider steil bergab, denn sowohl die Songs, als auch die gesangliche Leistung lassen immer fter zu wnschen brig, und es war zuvor schon kein Highlight, sondern bestenfalls Durchschnitt. Die Antwort auf die Frage, warum man ein Debt auf knapp 80 Minuten ausweiten muss, wrde mich auch mal interessieren, oder ob hier schlicht einfach alle Ideen schnell auf einen Rohling gebannt werden mussten. Die Platte ist a) viel zu lang, b) htte man etliche Songs auch krzer gestalten knnen, wie beispielsweise "It's In My Nature (But I Don't Give A...)". Davon gibt es gleich drei bis vier Songs, die deutlich zu lang geraten sind. Fraglich ist auch, warum man die Strken von Snger Valentin unbedingt beschneiden musste. Die Growls und Schreie haben echt Dampf und bieten viel Potenzial, stattdessen wird im Verlauf der Platte immer fter der Gesang eingesetzt, der zwischendurch die Fungel nach oben rollen lsst.
Als Erstversuch kann man hier ber vieles hinwegsehen, aber es bleibt nur zu hoffen, dass sich die Jungs die Kritik zu Herzen nehmen und an den Defiziten arbeiten. Wirklich empfehlen kann man "Pleasureagony" daher auch eher nur Leuten, die ein echtes Herz fr Newcomer und deren Debtalben haben, oder als Beispiel, wie man sehr vieles auf einmal falsch machen kann.
   
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