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17. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

AGONICA - Collapse
Band AGONICA
Albumtitel Collapse
Label/Vertrieb Moluscos Discos
Homepage www.facebook.com/agonicaband/
Alternative URL www.agonica.bandcamp.com/
Verffentlichung Dezember 2016
Laufzeit 44:29 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Das spanische Quintett AGONICA aus der Hafenstadt Vigo in der Region Galizien macht schon seit 2004 die iberische Halbinsel unsicher und hat Ende des vergangenen Jahres mit "Collapse" seine zweite Langspielrille verffentlicht. Nach einer Demo 2007, einer EP 2011 und einem Debt 2013 sind die Burschen damit keine ganz unbekannte Nummer mehr im Zirkus.
Wenn man so will, kann man das auch auf die Musik ummnzen. Der Todesblei der Burschen kommt dabei sehr kraftvoll und teilweise auch recht technisch um die Ecke, weshalb es hier ziemlich modern zugeht, man merkt aber definitiv eine gewisse Reife in den Stcken. Das wird sptestens beim zweiten Song "When A Man Refuses His Own Being" klar, der stellenweise an die tasmanischen Psycroptic erinnert. berhaupt ist die Arbeit an den einzelnen Instrumenten sehr beeindruckend, denn trotz einer leicht metalcorigen Note, die sich im Riffing hin und wieder mal niederschlgt, gibt es hier nichts Aufgewrmtes oder Abgekupfertes, wovon man sich gelangweilt abwenden msste. Vielmehr wird der eigene Stiefel mit viel berzeugung durchgezogen, was den Liedern immer wieder gut zu Gesicht steht. Das reicht von exzessiven Blastbeats bis hin zu groovenden Walzen, teils alles in einem Track, wie "Rising Fools" unterstreicht. Hhepunkt der Scheibe ist der Titeltrack, der eigentlich mit einem recht unspektakulrem Riff arbeitet, dessen Wucht aber absolut mitreiend und dessen Songstruktur einfach sehr ausgefeilt ist. Mit dem treibenden Gewummer fllt es nur schwer, nicht voll mitgehen zu wollen und die Soli sind ebenfalls von viel Gefhl geprgt. Das bleibt auch in den anschlieenden Songs wie "Divine Bloodshed" oder "Confortable Indifference" so.
Hier spielen viele Kriterien fr eine starke Bewertung mit, denn erstens sind AGONICA eine Band, die in den hiesigen Breitengraden kaum einer auf dem Schirm hat, auf der anderen Seite liefern die Jungs hier einfach ein starkes Brett ab. Denn "Collapse" muss sich vor wenigen Vergleichen in dem Segment scheuen, dafr ist die Qualitt der Jungs aus Vigo zu gut. Wer mal wieder eine vielversprechende Neuentdeckung in seinem technischen sowie modernen Todesblei sucht, sollte definitiv einen Versuch wagen.
   
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