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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

EMPIRE - Trading Souls (Re-Release)
Band EMPIRE
Albumtitel Trading Souls (Re-Release)
Label/Vertrieb Pride & Joy/Edel
Homepage www.empire-studios.de
Verffentlichung 26.05.2017
Laufzeit 44:52 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Hier darf ich ber eine Scheibe schreiben, die in der deutschen Hard & Heavy-Szene ber Kultstatus verfgt. Die Rede ist vom zweiten Album der einstigen Supergroup Empire, "Trading Souls", das 2003 erschien. Initiator war der aktuelle Crematory Gitarrist Rolf Munkes, der jedoch schon fr viele Kapellen die Axt bediente (u.a. Majesty, Razorback) und sich mittlerweile auch zum angesehenen Produzenten entwickelte. Jaja, Anfang der 2000er Jahre standen Empire tatschlich hoch im Kurs, was nicht zuletzt an einer Besetzung lag, die zum mit der Zunge schnalzen einlud. Als da wren Snger Tony Martin (u.a. ex-Black Sabbath, Silver Horses), Keyboarder Don Airey (Deep Purple, ex-Rainbow), Neil Murray am Bass (ex-Whitesnake) und Munkes selbst an den Gitarren! Nur Drummer Gerald Kloos (u.a.Winterlong) konnte noch keine greren Erfolge nachweisen, doch fr 2 Songs sprang Hammerfall Schlagwerker Anders Johansson in die Bresche der groen Namen. Logisch konnte bei einem solchen Line-Up kein Frickel Metal Werk herausspringen, sondern eine zeitlose und brenstarke Classic Hard Rock Perle. Dafr brauchte es natrlich die richtigen Songs, die allesamt von Rolf Munkes und Tony Martin geschrieben wurden. Egal ob melodische Midtempo-Rocker wie der Opener "One In A Million" oder "You", schnrkellose Stampfer wie "Big World, Little Man" oder den 1a-Schmusenummern "Teenage Deadhead" und "Did You Ever Loved Me?", alle Lieder konnten und knnen immer noch absolut begeistern. Schlicht und ergreifend zeitlose Musik halt. Kein einziger Ausfall befindet sich unter den zehn Stcken von "Trading Souls", das nun im schmucken Digi-Pack auch im Regal glnzen darf. Leider gibt es keinerlei Bonus-Songs, dafr wurde die Platte neu gemischt. Empire war brigens keine Eintagsfliege, so ging es mit zwei ebenfalls grandiosen Scheiben ("The Raven Ride"-2006 nochmal mit Tony Martin und "Chasing Shadows" 2007, dann mit Doogie White am Mikro) in leicht vernderten Konstellationen weiter. Auch diese erfahren brigens in naher Zukunft eine Neuauflage.
   
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