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13. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

GHOST BATH - Starmourner
Band GHOST BATH
Albumtitel Starmourner
Label/Vertrieb Nuclear Blast Records / Sony
Homepage www.facebook.com/blackghostbath/
Alternative URL www.ghostbath.bandcamp.com/
Verffentlichung 07.04.2017
Laufzeit 71:09 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Die amerikanischen GHOST BATH, die die Metalwelt lange Zeit narrten, sie seien aus China, brachten vor wenigen Wochen mit "Starmourner" bereits den Nachfolger ihres erfolgreichen "Moonlover"-Albums von 2015 heraus. Damit hat die Black-Metal-Truppe innerhalb von nur drei Jahren bereits ihre dritte Langspielplatte verffentlicht. Dabei ist das neue Album erst der zweite Teil der Trilogie, die mit dem Vorgnger ihren Anfang nahm. Dabei geht es, laut Bandmitglied Nameless, um die menschlichen Emotionen und das Leben nach dem Tod.
Dem Stil ist die Band aber komplett treu geblieben. Nach wie vor orientiert sich der "Gesang" vom Snger an Silencer, dafr aber ist die gesamte Instrumentenfraktion noch verspielter geworden. Im Gegensatz zum vorherigen Album soll aber hier die Freude, anstelle von Sorgen, der Kosmos anstelle der Erde und das Paradies anstelle des Fegefeuers instrumental dargestellt werden. Das drckt sich insofern aus, dass wirklich kaum Moll-Klnge zu vernehmen sind und stattdessen viel frhliches Geklimper herrscht. Allerdings ganze 72 Minuten lang, was doch arg strapaziert, aber keinesfalls langweilig ist.
Es ist jedoch wie auch beim Vorgnger. Ich schtze die Ambitionen und finde auch vieles sehr ansprechend an der Scheibe, komme aber mit dem Gesang nur bedingt klar. Allerdings gibt es hier doch so einige spielerische Highlights, wie "Ambrosial", welches mit achteinhalb Minuten die lngste Nummer auf der Platte ist. Oder auch das absolut schrge "Celestial", was zum Ende hin wie eine alte Tonbandspur leiert und damit wie ein akustischer Autounfall wirkt. Man mchte nicht hinhren, kommt aber nicht drum herum. Fr ein wenig Ruhe zwischendurch in diesem Klangmonument sorgt das entspannende "Angelic", welches sich noch mehr auf hohe "glsernen" Tne konzentriert, ehe es mit "Luminescence" wieder im alten Muster weitergeht.
Je weiter das Album schlielich fortschreitet, umso mehr verschwimmt auch der Umstand des Gesangs, der weniger wahrgenommen wird und daher nicht so sehr im Vordergrund steht wie noch zu Beginn. Letztlich lebt die Scheibe aber vor allem von der Gitarrenarbeit und den damit hervorgerufenen Emotionen. Es ist schwer daher, vergleichbare Dinge heranzuziehen. Wer GHOST BATH kennt, kann in etwa einschtzen, was auf ihn zukommen mag. Wessen Interesse damit erstmals hervorgerufen wurde, sollte es einfach mal probieren und schauen, wie "Starmourner" so ankommt.
   
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