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13. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

WOLFPAKK - Wolves Reign
Band WOLFPAKK
Albumtitel Wolves Reign
Label/Vertrieb AFM/Soulfood
Homepage www.wolfpakk.net
Verffentlichung 28.04.2017
Laufzeit 56:58 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Wow, "Wolves Reign" ist auch schon das vierte Album von Wolfpakk, dem Metal-Projekt mit vielen hochkartigen Gsten unter der Leitung von Mark Sweeney (ex-Crystal Ball) und Michael "Vossi" Voss (u.a. Mad Max). Die Fans scheinen es also zu mgen und man unterscheidet sich schlielich auch in vielen Bereichen vom hnlichen, etwas erfolgreicheren Pendant Tobias Sammet`s Avantasia. Die sind halt auch live auf der ganzen Welt unterwegs, haben allerdings weniger Gste als Wolfpakk auf ihren Platten mit dabei. Durch das Songwriting Sammets gibt es natrlich auch grere Unterschiede im musikalischen Bereich, doch sollte man beide Geschichten nicht einer tiefgehenden Vergleichs-Sezierung unterziehen, das wrde uns den Spa an der Sache nur verderben, oder?

Musikalisch bleiben M + M der bisher bevorzugten Linie treu, was heit, dass eine groe Bandbreite des Melodic Metals bis zum klassischen Hard Rock zu hren ist. Turboschnelle Double Bass-Nummern wie "No Remorse" (mit Oliver Hartmann als Gast am Mikro) sind genauso vertreten wie Songs, die eher in die Richtung des Melodic Metal im Midtempo tendieren, wie der schne Opener "Falling". Wie auf jedem Album in dieser Sparte ist fr jeden Geschmack etwas dabei, worunter sich selbstverstndlich einige Hhepunkte befinden, wie etwa die tolle Ballade "Tomorrowland". Als absolutes Glanzstck sehe ich jedoch "Mother Earth" mit Pretty Maids Shouter Ronnie Atkins, ein sehr episches Stck, das mit einem kritischem Text einer Organisation wie Greenpeace gefallen wrde. Aber auch das mit Indianergesngen versehene "Blood Brothers", eine NWOBHM-Hymne vor dem Herrn, lst bei mir Jubelarien aus. Hier konnte sogar die Saxon-Legende Biff Byford gewonnen werden. Und lngst bin ich schon beim Namedropping angelangt, das fest zu Wolfpakk gehrt und schlielich auch einen groen Teil des Reizes aller Wolfpakk-Scheiben ausmacht. Neben den schon erwhnten Sngern hinterlassen unter vielen weiteren Claus Lessmann (ex-Bonfire, Phantom V), Tony Harnell (ex-TNT, ex-Skid Row), Danny Vaughn von Tyketto, Pasi Rantanen (Thunderstone), Nightranger-Gitarrist Brad Gillis oder Gotthard-Basser Marc Lynn ihre musikalischen Spuren auf "Wolves Reign". Alle hier aufzufhren wrde den Rahmen sprengen, aber auf der o.a. Homepage von Wolfpakk bekommt man alle Informationen detailliert aufgefhrt. Aber was wren all die groen Namen ohne das Songwriting der beiden Leitwlfe? Genau, aber das stimmt auch mal wieder, weshalb insgesamt erneut ein hchst abwechslungsreiches und gelungenes Metal-Werk mit vielen groartigen Musikern und tollen Songs herausgesprungen ist.
   
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