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17. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

PURPENDICULAR - Venus To Volcanus
Band PURPENDICULAR
Albumtitel Venus To Volcanus
Label/Vertrieb Fastball/Soulfood
Homepage www.purpendicular.eu
Verffentlichung 12.05.2017
Laufzeit 54:17 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Diese Band habe ich schon mehrmals live gesehen, denn sie ist an der Live-Front beraus fleiig und hufig berall in Deutschland zu erleben. Purpendicular benannten sich logischerweise nach einem Deep Purple Album, und zwar dem ersten mit Gitarrist Steve Morse aus dem Jahr 1996 und ist fr mich neben Demon`s Eye die beste Tribute Band von DP. Und wie ihre Kollegen aus Siegen verffentlichen auch Purpendicular Alben mit auschlielich eigenem Material, nach "This Is The Thing #1" aus dem Jahr 2015 ist diese Scheibe schon die zweite. Es gibt noch weitere Gemeinsamkeiten beider Combos, so ist das Mitwirken bekannter Musiker eine weitere. Sind es bei Demon`s Eye jedoch vornehmlich die Snger Doogie White und David Readman, setzen Purpendicular live auf ihren eigenen Stammsnger, lassen jedoch ihre Felle zwischendurch auch gerne von niemand Geringerem als Ian Paice bearbeiten! Auch hier spielt er beim Song "Wonderful" die Drums. Ebenfalls dabei ist beim gleichen Stck ex-Rainbow Keyboarder Tony Carey, was natrlich auf dem Cover dokumentiert werden muss. Okay, das sorgt schlielich fr einen besonderen Kaufanreiz, was ja auch legitim ist. Beide "Stars" beteiligten sich brigens als Co-Songwriter beim genannten Lied!
Musikalisch setzt die erfahrene Band selbstverstndlich auf den Sound, den auch Deep Purple seit den Siebzigern bevorzugen. Das heit knackige Gitarren, jaulende Orgel und Duelle, abwechslungsreiche Arrangements sowie Groove ohne Ende! Klar, die Info der Plattenfirma besagt, dass die Songs moderne und frische Elemente aufweisen, aber hey, wer will das schon? Ich ehrlich gesagt nicht, weshalb es mir auch relativ egal ist, dass von Innovation bei Purpendicular wenig zu finden ist. Schon der ber 7 Minuten lange Opener "The Bullet" treibt mir die Freudentrnen ins Gesicht, ein vor Kraft strotzender idealer Einstieg! Snger Robby Thomas Walsh, neben Gitarrist Herbert Bucher zweiter hauptverantwortlicher Songwriter, verfgt zudem ber eine tolle Rhre, die auch genug Eigenstndigkeit aufweist, um nicht als plumpe Kopie durchzugehen. Insgesamt klingt diese Scheibe fr mich absolut authentisch mit offensichtlichen Querverweisen zu Deep Purple, Uriah Heep und Co., wenn auch manchmal ziemlich offensichtlich geklaut wurde (das Riff und die Orgel von "Absence" erinnert so z.B. stark an "Perfect Strangers"). Trotzdem, oder auch gerade deshalb, bietet "Venus To Volcanus" beste Unterhaltung auf hohem Niveau und zeugt von der hohen Kunst der Tribute-Musik!
   
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