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17. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

CUATRO X - The Last Days
Band CUATRO X
Albumtitel The Last Days
Label/Vertrieb TTS Records
Homepage www.cuatrox.de
Verffentlichung 01.12.2002
Laufzeit 34:22 Minuten
Autor Marek Schoppa
Bewertung 8 von 15 Punkten
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Vor mir liegt nun die noch aktuellen CD der Dortmunder Thrasher. Erschienen ist dieses Demo vor knapp zwei Jahren, doch konnte man die Zwischenzeit nutzen um einen Deal an Land ziehen und unter den Fittichen des Labels die richtige Debt CD "Hatefront" aufzunehmen. Erhltlich ist das Teil zwar noch nicht, wird jedoch bestimmt nicht mehr lange auf sich warten lassen.
Auf "The Last Days" spielt die Combo melodischen Thrash-Metal und setzt dabei auf Abwechslung. Man bedient sich doppelstimmiger Gitarren, cleaner Passagen, sogar krummer Takte und versetzt das ganze mit dezenten Hardcore Einflssen. Die Mucke knnte man auch der neuen Trendwelle des Metalcore unterordnen. Jedenfalls klingen CUATRO X recht eigenstndig und geben sich Mhe ihre Songs individuell zu gestalten. Snger Thorsten brllt sich ganz manierlich durch die neun Lieder und lsst ab und an stimmliche Vergleiche zu der Death-Metal Kapelle BENEDICTION aufkommen. Unter einer besser Produktion kommt die Stimme bestimmt richtig heftig rber.
Was mir ein wenig ins Ohr springt ist jedoch, dass besonders die beiden Gitarristen an ihrem Zusammenspiel noch ein wenig feilen knnten. Die Riffs klingen oft untight und unakzentuiert und somit verwaschen. Auch die Soli verdienten ein greres Augenmerk und bung, da sie meiner Ansicht nach oft schepp und einfach nur runtergenudelt werden. Vielleicht kann man beim nchsten Mal mehr auf solche "Kleinigkeiten" achten. Natrlich kann es auch sein, dass ich den beiden Herren unrecht gebe und man die zwei Jahre zwischen "The Last Days" und der kommenden Platte intensiv genutzt hat um diese Probleme auszumerzen. Mal sehen was "Hatefront" bringt.
Fazit: Potential ist bei CUATRO X auf jeden Fall vorhanden und es wird sich zeigen, in wie weit man es auszunutzen versteht. Die nicht sonderlich fette Demoproduktion schmlert zwar den Hrgenuss, doch dafr bekommt das Auge beim netten Artwork der Platte auch was geboten.
   
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