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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

PATRIA - Magna Adversia
Band PATRIA
Albumtitel Magna Adversia
Label/Vertrieb Soulseller Records / Soulfood
Homepage www.facebook.com/patriaofficial/
Verffentlichung 03.03.2017
Laufzeit 50:35 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Die brasilianischen PATRIA geistern schon seit 2008 durch die schwarzmetallischen Untiefen und haben sich so nebenbei zu einer der bedeutsamsten Black-Metal-Bands Sdamerikas hochgearbeitet. Mit "Magna Adversia" gibt es nun das sechste Studioalbum des Duos Mantus und Triumphsword (Mysteriis, Thorns Of Evil und viele, viele weitere...).
Wie gut der Name inzwischen schon trgt, lsst sich auch an den Menschen ablesen, die alle bei der Entstehung von Album Nummer sechs mitgewirkt haben. Da htten wir zum einen ystein G. Brun (Borknagar), der beim mixen und mastern als Co-Produzent mit am Start war. Dann wre da noch Asgeir Mickelson (Ihsahn, Sarke, Borknagar, Spiral Architect...) am Schlagzeug, sowie Fabiano Penna (Rebaelliun), der bei den Instrumentationen mithalf. All diese Umstnde haben "Magna Adversia" schlussendlich auch zu einem ansehnlichen, oder besser gesagt anhrlichem Black-Metal-Album werden lassen, welches wohl gleichermaen Freunde der lteren Schule wie auch Anhnger der moderneren Ausrichtung erfreuen drfte. Denn es ist einerseits viel alter Spirit in den Stcken herauszuhren, wo man sich auf klassisches Songwriting beschrnkt hat, auf der anderen Seite hat man sich auch mal an modernere Elemente gewagt, wie diverse Melodiebgen und Einschbe, die man so in puristischeren Nummern nicht hren wrde. Es gibt hier und dort durchaus Lngen und es ist nicht alles gleich gut, was das Duo aus Carlos Barbosa hier anbietet, insgesamt aber knnen die beiden Musiker aber berzeugen. Vor allem die Gitarrenarbeit reit vieles heraus und bietet immer mal wieder spannende Verstze, wie beispielsweise im Opener "Infidels", im schleppenden "Communion" oder im sehr melodischen "Porcelain Hearts". Hier hrt man ganz klar die Hand von ystein G. Brun heraus, denn wer sich mit Borknagar auskennt, wird einige Gemeinsamkeiten feststellen, was das Riffing angeht. Wer aber Angst hat, dass es hier nicht hart genug nach vorne geht und man die Matte gar nicht wild genug schtteln kann, dem seien "Heartless" oder das etwas zu pompse "Now I Bleed" ans Herz gelegt.
Mit "Magna Adversia" drften die Brasilianer ihre Vormachtstellung in Sdamerika immerhin weiter ausgebaut haben. Wer mit den genannten Knstlern und Bands etwas anfangen kann, wird von PATRIA definitiv nicht enttuscht und kann ruhigen Gewissens mal reinhren.
   
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