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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

CUT UP - Wherever They May Rot
Band CUT UP
Albumtitel Wherever They May Rot
Label/Vertrieb Metal Blade Records
Homepage www.facebook.com/cutupofficial
Verffentlichung 24.03.2017
Laufzeit 38:23 Minuten
Autor Marc Schallmaier
Bewertung 8 von 15 Punkten
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VOMITORY sind tot, hoch lebe VOMITORY. Oder besser CUT UP, wenn man bei der Sache bleiben will, und die Tatsache bercksichtigt, dass 50% der Mitglieder von CUT UP frher bei VOMITORY am Start waren. CUT UP legen ihr zweites Album auf den Seziertisch, das den sympathischen Titel "Wherever They May Rot" trgt. Und die Band macht genau dort weiter, wo sie mit ihrem Debut "Forensic Nightmares" aufgehrt hat. Kompromissloser Death Metal, voll auf die zwlf, mitten ins Gesicht. Bei soviel Aggression bleibt aber einiges auf der Strecke, denn zu oft verfllt die Band in einfaches Geprgel, dass jeglichen Groove oder Atmosphre in die Tonne tritt. Dann reicht es eben nicht, wenn man am Ende vom Openere "From Ear To Ear" in einen starken Midtempo Part verfllt, nur um kurz danach mit dem Maschinengewehr wieder alles nieder zu mhen.
Gerade diese Momente sind zu selten gestreut, und genau das macht "Wherever They May Rot" leider nur zu einer leicht berdurchschnittlichen Platte, die von berall auf der Welt htte stammen knnen. Die so oft zitierten skandinavischen Trademarks sind bei CUT UP leider nur rudimentr vertreten. Der dargebotene Death Metal ist von der Produktion her amtlich aufgenommen worden, da gibt es nichts zu meckern. Aber in Zeiten, wo die neuen Scheiben von OBITUARY und MEMORIAM Gradmesser sind, bleibt fr Kapellen wir CUT UP nur ein Platz im gesicherten Mittelfeld.
   
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