Navigation
                
19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DISBELIEF - Symbol Of Death
Band DISBELIEF
Albumtitel Symbol Of Death
Label/Vertrieb Listenable Records/Edel
Homepage www.disbelief.de
Verffentlichung 21.04.2017
Laufzeit 63:14 Minuten
Autor Mario Loeb
Bewertung 13 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Es gab wohl keine Platte, der ich in den letzten Monaten so entgegen gefiebert habe, wie der ersten neuen DISBELIEF-Platte nach sieben Jahren. Das liegt mit Sicherheit daran, dass ich schon bei der Vorproduktion einmal Muschen spielen durfte und da schon sehr begeistert war. Das Interview mit Jagger findet ihr hier in unserem Archiv. Des Weiteren bin ich ein groer Verfechter des unverwechselbaren Sounds von Disbelief, den sie bereits Anfang der 90er erarbeitet und entwickelt haben. Die Frage war also jetzt: "Wie klingt das zehnte Album?". Schon nach den ersten Sekunden und dem ersten Song "Full of Terrors", der einem kurzen gelungenen Intro folgt, ist klar: sie knnen es noch und haben nichts von ihrer Brutalitt verloren. So muss das klingen! Nach meinen Geschmack zumindest. Disbelief sind auch nach 25 Jahren in der Lage eine bedrohliche Stimmung zu erschaffen, wie z.B. bei "The Unsuspecting One" oder "The Symbol of Death". Das liegt erstens daran, dass Fronter Karsten Jger es immer noch schafft eine unglaublich beklommene Atmosphre mit seiner Stimme zu schaffen, und zweitens die aktuelle Besetzung super auf den Punkt spielt, den brutalen Sound immer weiter treibt. Sptestens bei "Embrace the Blaze" sitzt man an seinem Schreibtisch und fngt unwillkrlich an zu bangen. Das Teil groovt einfach richtig. Hier zeigen Disbelief, dass sie vor allem in der Besetzung an den Drums mit Fabian "Fab" Regmann, der jetzt nicht nur live beweisen konnte, was in ihm steckt, sondern sein Knnen auch auf dem neuen Silberling darlegt, 2014 den richtigen Riecher hatten. Ich mag seine Art des Spiels einfach. Viele versteckte Gimmicks, aber nicht zu dominant, sondern immer der treibende Motor des Death-Metal Panzers, der dann mit Lied Nummer 7 "Evil Ghosts" mal richtig ins Rollen kommt. Auch live wird dieser sicher zu der ein oder anderen Eskalation vor der Bhne fhren knnen. Ps.: Ich liebe den fucking Zwischenpart ab der zweiten Minute, der mit der Gitarre alleine beginnt, um sich nach zwanzig Sekunden wieder zu steigern, nur damit er dann nach dem Break wieder voll auf die Schnauze gibt. Kurz um, da ich nie der Schreiberling war, der gro jedes Lied peinlich genau analysiert: man schafft es bis zum Ende das Niveau beizubehalten. Ein kleiner Kritikpunkt ist es vielleicht, dass mir der allerletzte Mega-Song, wie der Klassiker "To The Sky" fehlt, aber vielleicht kristallisiert sich dieser auch erst noch nach mehrmaligem Hren raus, denn dass die neue Disbelief bei mir in Dauerrotation luft ist jetzt schon klar.

Fazit: Disbelief sind zurck, und das gewaltig! Sie bleiben ihrem Weg treu, aber urteilt selbst!
   
<< vorheriges Review
AXEL RUDI PELL - The Ballads V
nchstes Review >>
WATCH OUT STAMPEDE - SVTVNIC


 Weitere Artikel mit/ber DISBELIEF:

Zufällige Reviews