Navigation
                
24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ULVHEDIN - Pagan Manifest
Band ULVHEDIN
Albumtitel Pagan Manifest
Label/Vertrieb Einheit Produktionen
Homepage home.chello.no/~ulvhedin/u...
Verffentlichung 25.10.2004
Laufzeit 42:09 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 8 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
ULVHEDIN aus Haugesund/Norwegen haben sich ganz dem Titel ihrer CD gem dem Pagan Metal verschrieben. Textlich uert sich das bis auf eine Ausnahme in englischer Sprache, so dass auch der Exil-Wikinger in die Hymnen an Odin und Co. mit einstimmen kann.
Der Auftakt des heidnischen Manifests wird von "Element of Sorrow" gebildet, der das umreit, was den Hrer in den nchsten 42 Minuten erwartet: Hymnischer, meist stampfender und midtempolastiger Pagan Metal eben, der ganz besonders in diesem Song nach BORKNAGAR klingt. Dazu passt denn auch der sprliche aber treffende Einsatz von Synthies und das Pendeln zwischen gekeiften und klaren Gesangspassagen. Diese sind im brigen einen Tick zu leise ausgefallen, was aber auch schon den einzigen Knackpunkt einer ansonsten tadellosen Produktion darstellt. Der folgende in norwegisch intonierte Track "Maanelys" schafft nach dem Opener den Sprung in die Eigenstndigkeit und wei besonders durch die kalten, klirrenden Gitarren und das anziehende Tempo zu gefallen. Leider pltschern einige der folgenden Songs fr meinen Geschmack etwas zu zahnlos aus den Boxen, so dass man erst beim Titeltrack wieder aufhorcht. Das danach folgende "Echo of the Goddesses Voices" hingegen erweckt zwiespltige Gefhle in mir. Zum einen ist das ein schner, epischer Song, aber zum anderen klingen die Lead-Gitarren wie ein tollwtiger Hund, dem gerade seine Familienjuwelen geraubt werden... Nun ja, als runden Abschluss der CD gibt es noch das Instrumental "Gnipahellir" zu vernehmen und dann war es das auch schon wieder mit ULVHEDIN.
Im Prinzip ein nettes Album, da mir aber besonders im Mittelteil die Hhepunkte und besonders die wiedererkennbaren Parts fehlen, halte ich "Pagan Manifest" nicht wirklich fr einen Pflichtkauf. Aber auch nicht fr einen Griff ins Klo, also einfach mal reinhren!
   
<< vorheriges Review
GOD LIVES UNDERWATER - Up off the floor
nchstes Review >>
DIE APOKALYPTISCHEN REITER - Samurai


Zufällige Reviews