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22. Januar 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

HELLWELL - Behind The Demon's Eyes
Band HELLWELL
Albumtitel Behind The Demon's Eyes
Label/Vertrieb High Roller/Soulfood
Homepage www. facebook.com/pages/hellwell
Verffentlichung 14.04.2017
Laufzeit 52:28 Minuten
Autor Matthias Decklar
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Seit dem ich die Magie der Manilla Road-Alben entdeckt habe, kann ich meilenweit in die Welten von Mark Shelton eintauchen, mich in ihnen winden und versinken. Mit dem gleichen Anspruch gehe ich natrlich an die neue HELLWELL, dem Soloprojekt des Meisters, bei dem ihm sein alter Drummer Randy "Thrasher" Foxe beisteht und E.C. Hellwell am Bass sowie Ian Shelton, der beim abschlieenden Epos "The Last Rites Of Edward Hawthorn" ein paar Gitarrenparts beisteuert. Shelton nselt sich in gewohnter Manier durch die meisten Songs und sorgt mit dem Einsatz der Hammondorgel fr ein dsteres 70er Flair, was HELLWELL dann auch musikalisch von seiner Hauptband abhebt. So grbt sich "Necromantio" als erster Hhepunkt tief in die Seele ein und hinterlsst eine greifbar dunkle Atmosphre. Die Produktion ist gewohnt minimalistisch gehalten und suggeriert eine dstere und karge musikalische Landschaft. In dieser dnis suhlt sich das doomig beginnende "To Serve Man", eine ber fhnzehnmintige Fahrt in die Welt des Schreckens, die langsam beginnt, durch einen ausschweifenden Orgelpart an Erhabenheit gewinnt, um dann als bser Tempobolzen durchzustarten und seinem Ende entgegengefhrt zu werden. Wieder ein kleines Meisterwerk aus der Shelton-Feder. Mit "Behind The Demon's Eyes" beweist Mark Shelton, dass seine Ideen, die nicht unbedingt zu Manilla Road passen, auf alle Flle stark genug sind, um ebenfalls das Licht der Musikwelt zu erblicken. Die Fans werden es ihm danken.
   
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