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13. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

QUIET RIOT - Road Rage
Band QUIET RIOT
Albumtitel Road Rage
Label/Vertrieb Frontiers Records/Soulfood
Homepage www.quietriot.band
Verffentlichung 21.04.2017
Laufzeit 51:08 Minuten
Autor Matthias Decklar
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Eigentlich waren QUIET RIOT mit dem Tod von Kevin DuBrow 2007 Vergangenheit. Doch Drummer Frank Banali brachte die Band wieder an den Start und fand mit Chuck Wright am Bass und Alex Grossi an der Gitarre zwei zuverlssige Mitstreiter. Als man das neue Album "Road Rage" vertonen wollte, sprang der fest eingeplante Vokalist Seann Nichols ab, obwohl das Studio von der neuen Plattenfirma Frontiers gebucht war. Nun war guter Rat teuer und man erinnerte sich im Bandlager an den American Idol-Gewinner James Durbin. Nein, an dieser Stelle solltet ihr nicht aufhren zu lesen, denn dieser Jungspund passt bei QUIET RIOT so gut wie das Metal zu Health oder die Mama zu Crazy. Kaum zu glauben, wie souvern und lssig er die elf Songs vom Stapel lsst. Wenn es einen qualitativ guten Ersatz fr Kevin DuBrow jemals geben sollte, dann knnte Durbin es sein. Die Band hat beim Songwriting Vieles richtig gemacht und setzt auf die bewhrte Kombination von rotzig-rockigen Versteilen und melodischen Mitsing-Refrains. Dabei ist es ihnen gelungen einige hochklassige Nummern rauszuhauen, die wir garantiert in der aktuellen Live-Setliste finden werden. "Road Rage" ist somit kein Album geworden, das nur eine Comeback-Tour untersttzen wrde, sondern reiht sich nahtlos in die Zahl der gutklassigen QUIET RIOT Scheiben ein. Der Opener "Nothing But Trouble" ist eine der besten Nummern, die die Band je verffentlicht hat und entwickelt sich ganz schnell zum Ohrwurm. Der Stampfer "Let It Go" ist eine dampfende Rocknummer, hat einen mega Mitsing-Refrain und verbreitet 100% Partyfeeling. "Hey Lil Sister" erinnert gewaltig an das Debtalbum von Skid Row, was ich als Kompliment verstanden haben will. Jetzt dmmert mir auch, dass mich die Stimme von Durbin, der gerade mal 28 Jahre alt ist und der Sohn jedes Bandmitgliedes sein knnte, eher an Sebastian Bach erinnert, denn an den seligen Kevin. "Road Rage" hat seine berragenden Momente im ersten Teil und verluft sich gegen Ende etwas, wobei es keine einzige schwache Nummer gibt, die man als Lckenfller bezeichnen knnte. Ich bin echt berrascht, was uns QUIET RIOT im Jahr 2017 noch zu sagen haben. Mit diesem Album im Rcken und diesem Snger an der Front ist die Band fr jedes Festival garantiert eine Verstrkung!
   
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