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23. August 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

MORS PRINCIPIUM EST - Embers Of A Dying World
Band MORS PRINCIPIUM EST
Albumtitel Embers Of A Dying World
Label/Vertrieb AFM Records / Soulfood
Homepage www.morsprincipiumest.com/
Alternative URL www.facebook.com/mpeofficial/
Verffentlichung 10.02.2017
Laufzeit 50:05 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Kinder, wie die Zeit vergeht! Die finnischen Melodic-Death-Jnger MORS PRINCIPIUM EST liefern mit "Embers Of A Dying World" ihre inzwischen sechste Langrille in ihrer 18-jhrigen Bestehenszeit ab.
Beweisen muss das Quartett aber inzwischen eh nichts mehr, denn den Status, zur Speersitze dazuzugehren, hat man sich schon lange erarbeitet. Mittlerweile muss man als Referenzen nicht mehr Dark Tranquillity oder In Flames und Children Of Bodom anfhren, man hat sich selbst zur Referenz hochgearbeitet. Wobei man das eventuell noch mal einschrnken sollte, denn so gut gerade die ersten Stcke nach dem - zugegeben etwas bertrieben episch gehaltenen - Intro auch sind und ins Ohr gehen, so gut knnten die Nummern auch auf Alben der anderen Truppen auftauchen. Zwar haben der Opener "Reclaim The Sun" oder das groovige "Masquerade" und das treibende "Into The Dark" hohen Ohrwurmcharakter, aber den kann man eben auch bei anderen Bands ausmachen. So ist es eher die Eigenstndigkeit, die dem Album etwas abgeht. Denn auch die Hochglanzpolitur, die meterdick auf die Gitarren und sonstigen Sounds aufgetragen wurde und die Tatsache, dass Keyboards groflchig zum Einsatz kommen, verfestigen eher den Eindruck, es hier mit gutklassiger, aber dennoch Stangenware zu tun zu haben. Denn bei aller Spielfertigkeit, die absolut gut ins Ohr geht, passiert darber hinaus auch in den brigen Liedern nichts, was man so nicht schon mal gehrt hat oder zumindest so erwarten konnte. Dieser Umstand fllt vor allem bei den balladesken Stcken "Death Is The Beginning" und "The Ghost" ins Gewicht, wo man hrbar viel Energie und Kreativitt hineingesteckt hat, weil sehr viel im Hintergrund passiert, was aufeinander abgestimmt werden will und beide Stcke mit ber sechs Minuten Spielzeit zu den lngsten Songs des Albums gehren.
So bleibt am Ende ein vollkommen berzeugendes Album, was seine Halbwertszeit nur leider schnell berschritten haben wird, weil zu wenig geboten wird, was wirklich fesselt. Ob mehr Ecken und Kanten diesen Umstand verndern wrden, wage ich jedoch ebenfalls zu bezweifeln und stelle die Frage in den Raum, ob das vielleicht auch der Musikrichtung oder der Interpretation dessen geschuldet ist. Fakt ist, dass Anhnger von melodischem Todesblei mit "Embers Of A Dying World" nichts falsch machen. Wenn die Scheibe aber schon nach wenigen Wochen den Weg nicht mehr aus dem Regal findet, soll keiner sagen, ich htte ihn nicht gewarnt.
   
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