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26. März 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ONE DESIRE - One Desire
Band ONE DESIRE
Albumtitel One Desire
Label/Vertrieb Frontiers/Soulfood
Homepage www.facebook.com/onedesireband/
Verffentlichung 24.03.2017
Laufzeit 45:16 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Ob die finnische AOR-Kollaboration One Desire eine Band oder lediglich ein schnelllebiges Projekt ist, wird sich wohl erst zuknftig zeigen. Initiator ist jedenfalls hier der mir bisher vllig unbekannte Drummer Ossi Siluva, der ab 2012 mit anderen Musikern Demos von seine Songs eingespielt hat. Fahrt nahm die Sache dann auf, als er mit Jimmy Westerlund einen erfahrenen Gitarristen und Produzenten (u.a. Negative, Pittbull) ins Boot holte. Der empfahl ihm wiederum einen Snger, nmlich Andr Linman von Sturm Und Drang, der finnischen Metal Band deren Namen ich ehrlich gesagt nicht so toll finde. Nicht jeder wei schlielich, dass es sich hier um eine deutsche Literatur-Epoche handelt, aber egal, die sind hier ja nicht das Thema. Komplettiert wird OD jedenfalls von Jonas Kuhlberg am Bass. Also doch eher eine No Name Truppe, was meine Erwartung eher niedrig hielt. Doch ganz so bel ist dieses Debt gar nicht. Ganz im Gegenteil, denn die Finnen kommen mit erstaunlich positiven Vibes daher und klingen so, als wre es bereits ein drittes oder gar viertes Album. Obwohl kein Keyboarder im Line-Up aufgefhrt wird, sind Klnge aus der Konserve allgegenwrtig, doch werden sie nur als schmckendes Beiwerk eingesetzt und berlagern die knackigen Gitarren nicht. Die Stimme von Andr Linman ist wirklich toll und passt wie ein mageschneiderter Anzug zu den eingngigen Melodien. Wie sich das beim AOR gehrt, gibt es viele melodische Lieder im Midtempo-Bereich, aber auch zwei Songs fr die kuscheligen Stunden im Leben. Das klingt dann insgesamt zwar sehr vorhersehbar, erfllt aber seinen Zweck fr Fans. "Buried Alive" ist ganz klar eine berraschung und der harte Ausreier nach oben, hier zeigen Snger und Gitarrist, was zuknftig noch mglich ist, denn eigentlich passt dieses geniale Stck nicht zum langsameren Rest. Insgesamt also ein mehr als ordentliches erstes Album!
   
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