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27. April 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

LUNAR SHADOW - Far From Light
Band LUNAR SHADOW
Albumtitel Far From Light
Label/Vertrieb Cruz Del Sur/Soulfood
Homepage www.facebook.com/lunarshadowband
Verffentlichung 10.03.2017
Laufzeit 59:16 Minuten
Autor Matthias Decklar
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Die deutschen Newcomer LUNAR SHADOW mchten gerne dorthin, wo Atlantean Kodex bereits angekommen sind. Nach der "Triumphator"-Maxi, die gute Resonanzen einheimsen konnte, legt die Band mit "Far From Light" ein durchweg packendes und ambitioniertes Werk vor, das, angepriesen von einem verdammt starken Cover, vor allem Fans des melodischen, epischen Stahls ansprechen drfte. Der Sound ist leider ein kleiner Schwachpunkt, da gerade die schnelleren Nummern durch die nicht ganz so fette Produktion etwas ihrer Strahlkraft beraubt werden. Da wrde ich mir 30.000 Euro mehr Budget wnschen. Verzeiht mir den Anfall von Utopie. "They That Walk The Night" ist sicherlich einer der Hhepunkte dieses Albums und lebt zum einem von der abwechslungsreichen Melodiefhrung, die den Song regelrecht explodieren lsst und von der prgenden Stimme von Snger Alex Vornam. "The Hour Of Dying" besticht zunchst durch seine getragene epische Einleitung und nimmt dann immer mehr Tempo auf, um sich als schnelles Break-Monster nachhaltig zu profilieren. Ich ertappe mich dabei an meine Lieblingsepiker Manilla Road zu denken, versetzt mit einem Schuss Virgin Steele, als man dem Altertum noch klassisch huldigte und fesselnde Tracks schreiben konnte. Weiter sticht die gefhlvolle Ballade "Gone Astray" aus dem Gesamtgefge heraus, die mit ihrer Leidenschaft und Intensitt ein fesselndes Stck Musik ist und durch viele kleine musikalischen Feinheiten zum wiederholten Konsum verfhrt. Die restlichen Nummern auf "Far From Light" lassen alle das Potential von LUNAR SHADOW erkennen und dies drfte sich ohne Zweifel bald in einem noch besseren Nachfolger bndeln. Ein uerst ansprechendes Debt einer hoffnungsvollen deutschen Band!
   
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