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21. September 2014 - Uhr
 
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13018 Reviews in der Datenbank
DREAM THEATER - Live At The Budokan (2004)
Band DREAM THEATER
Albumtitel Live At The Budokan (2004)
Label/Vertrieb Warner Brothers Records
Website www.dreamtheater.net
Verffentlichung 04.10.2004
Laufzeit 2:49:37 Minuten (3 CDs)
Autor Erik Tullius
Bewertung /
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Da liegt sie nun vor mir auf meinem Schreibtisch, neben den drei anderen Live-Alben der Instrumentengtter. "Live At The Budokan", die neue 3fach Live-CD von Dream Theater, aufgenommen in Japan auf der letzten Tour zur Verffentlichung der "Train Of Thought"-Platte.
Nach "Live At The Marquee", erschienen 1993, dem Doppelalbum "Once In A LIVEtime" von '98 und dem dreifach Album "Live Scenes From New York" prsentiert sich die wiederum in einem Pappschuber untergebrachten CD in einem, fr Dream Theater Verhltnisse, recht puristischen, in wei gehaltenem Outfit. Whrend man noch beim Vorgnger von einer wahren Bilderflut berrannt wurde gibt's hier im Inneren nur zwlf Live Bilder sowie eine Groaufnahme des Budokan-Clubs in Tokio. Wer sich schon eben meinen Konzertbericht durchgelesen hat, der wird meine Skepsis verstehen. Aber was sich dann beim Durchhren der Platte, wofr man bei einer Gesamtspielzeit von 2:49:37 schon einige Zeit braucht, in meinen Gehrgngen breit machte, widersprach voll und ganz den teilweise negativen Erwartungen bzw. /-fahrungen.
Als Einstieg bekommt man direkt "As I Am" und "This Dying Soul" von der aktuellen Studioplatte um die Ohren gepfeffert. Klingt saufett und kommt hier irgendwie besser rber, als damals im Klner Palladium. Danach erobern die Klnge mit "Beyond This Life" von der "Scenes >From a Memory" die Ohrmuschel. Interessant ist hier der Jam mit Keyboard/Drum Fight zur Mitte des Songs hin, der von einem Gitarrensolo eingeleitet wird. Supergenial! Dann, als Abkhlung nach der Soundfront eines meiner Lieblingslieder von Dream Theater, "Hollow Years". Eine wunderschne, recht poppige Ballade von der "Falling Into Infinity" Platte. Hier zu hren in einer Extended-Version, mit einem erweiterten Gitarrensolo. Hier fllt mir allerdings ein Kritik-Punkt auf... dazu muss man sagen, dass ich absoluter DT-Fan, selber und somit einiges gewhnt bin und toleriere... aber, ich vermisse hier ein wenig die schnen alten, hymnenhaften, mit viel Hall unterlegten Soli von John Petrucci. Diese weichen zunehmend einer wahren Griffbrettwichserei. John, Junge, wir wissen dass Du spielen kannst, aber so machst Du den Song kaputt! Vor allem als Gitarrist und Jnger des Fingerakrobaten kennt man mittlerweile die Licks des Herrn Petrucci und ist etwas enttuscht, der Junge kann mit weniger oft mehr, wenn das jetzt verstndlich rberkommt... Aber das scheint ein Trend zu sein, der sich schon auf der aktuellen Platte anzudeuten scheint. berhaupt ist die Live-Platte sehr von neuem Material geprgt. Hauptschlich Songs von der "Train Of Thought" und deren Vorgnger "Six Degress Of Inner Turbulence" sind hier zu finden. Hier und da vereinzelt mal ein Song lteren Datums.
Dies ist eigentlich nicht verwunderlich, zumal die besagten drei Vorgnger an altem Material genug zur Verfgung stellen knnen. Von daher akzeptabel und vllig okay.
Platte zwei wartet mit dem berhmt berchtigten "Instrumedley" auf, ein Potpourri aus instrumentalen Stcken oder Passagen, arrangiert zu einem 12:15 Minuten Werk. Ich kam ebenfalls schon in den Genuss, das Teil live hren zu drfen und bin sehr froh, es mal endlich auf Platte zu haben. Wahnsinn und einfach genial, wenn auch fr Nicht-Kenner schwer zu verfolgen.
Titel fnf auf der zweiten Platte ist ein Solo von Jordan Rudess, dem "Keyboard-Wizard". Hier zeigt sich, dass der Kerl nicht nur wieselflink sein kann, sondern ein wahrer Soundfetischist ist und die Bedienungsanleitung seines Kurzweil-Pianos gewissenhaft und bis zum Ende gelesen hat. Danach ein Lied von der Debt-CD "When Day And Dream Unite", die ich persnlich wegen dem damaligen hochfrequenten Snger (Charlie Dominici) und dem fiesen Outfit der Herren etwas scheue. "Only A Matter Of Time" wird hier als Titel Nummer sechs dargeboten. Interessant, dieses Lied im Gesamtkontext zu hren, weil sich hier am deutlichsten die stilistische Entwicklung ber die Jahre hinweg zeigt. Mit James LaBrie am Mikro kann ich mir das Lied auch deutlich fter anhren.
Titel drei weist dann wieder bis auf "Pull Me Under", dem Durchbruchsong, nur Songs von der "Train Of Thought" und "Six Degress Of Inner Turbulence" auf.
Nun denn, abschlieend bin ich sehr begeistert von dem Machwerk der Herren. Der Sound der Aufnahme ist wirklich gut, meiner Meinung sogar besser als der des Vorgngers. Hier und da ist die Gitarre vielleicht ein wenig laut. Auf jeden Fall beherrschen die "fnf Freunde" ihre Instrumente ganz "passabel". Als letzte Worte bleiben zu sagen: Htten die Jungs so gut auf meinem Konzert in Kln gespielt, ach, was wre DAS schn gewesen...
   
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