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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

RA'S DAWN - From The Vile Catacombs
Band RA'S DAWN
Albumtitel From The Vile Catacombs
Label/Vertrieb Roll The Bones Records / Soulfood
Homepage www.ras-dawn.com
Verffentlichung 10.03.2017
Laufzeit 47:13 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Acht Jahre nach dem letzten Studioalbum erscheint nun das dritte, vollstndige Album der Koblenzer gyptologen-Metaller Ra's Dawn mit dem mystischen Titel "From The Vile Catacombs". So mystisch der Titel ist, so dster ist das von Gitarrist John Schmitz entworfene toll aussehende Cover und Booklet der CD welches auch fr jedes Lied ein Artwork hat. Aber nicht nur optisch knnen die fnf Herren punkten, der Sound lag erneut in den erfahrenen Fingern der Kohlekeller Studios und ist mehr als amtlich. Allein mit diesen beiden Komponenten knnen die seit Jahren in der gleichen Besetzung aktiven Musiker sich vom Gros der Konkurrenz absetzen. Zum Glck fr uns Hrer ist das auch inhaltlich der Fall. Ra's Dawn verbinden gekonnt und flieend Power Metal ohne Kitsch mit etwas Prog plus leichter Thrash Kante. Frontmann Olaf Reimann muss neben klaren Passagen, auch mal derbe shouten oder gefhlvoll singen, was enorm zur Abwechslung beitrgt. Dazwischen sorgen auch mal geradlinige Brecher wie das uerst knackige "Revenant Soul" oder auch "Crusher" fr kurzweil. Auch der ironisch getextete Heavy Metal Song ("We Play) The Music Of The Devil" ist ein richtiger Ohrwurm welcher live sicherlich fr mchtig Furore sorgen wird und jede Metalparty superb beschallen kann. Dagegenstellt das mit Gastsngerin Nemesis (Eigensinn) orientalisch daher kommende "Soraya's Eyes" die Progseite der Band dar, was am Ende der CD mit dem quasi Titelsong "From The Vile Catacombs Of Sahure", einem 10 Minuten Epos noch einmal richtig ausgereizt wird. Abwechslung wird bei Ra's Dawn gro geschrieben und mit Liedern wie der Halbballade "Ghost Of My Mind" gibt es noch ein massives Iced Earth Feeling. Ein guter Tribut an ihre musikalischen Einflsse. Da seit Jahren kein Keyboarder mehr an Bord ist, regieren allgemein die Gitarren und auch ein "live" eingespieltes Schlagzeug, was ich auch unbedingt erwhnt haben wollte. Das dritte Album der Gruppe ist das bisher reifste in einer wahrlich nicht schwachen Vita geworden!
   
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