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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

SUICIDE SILENCE - Suicide Silence
Band SUICIDE SILENCE
Albumtitel Suicide Silence
Label/Vertrieb Nuclear Blast/Warner Music
Homepage www.suicidesilence.net
Alternative URL www.facebook.com/suicidesilence
Verffentlichung 24.02.2017
Laufzeit 44:14 Minuten
Autor Tony Werner
Bewertung 2 von 15 Punkten
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Was ist denn da los im Hause Suicide Silence? Ich war zwar noch nie ein riesen Fanboy der Band und ich bin auch nie mit einem "Pull the Trigger Bitch" Shirt ber ein Festival gelaufen, trotzdem haben die ersten beiden Alben "The Cleansing" und "No Time to Bleed" meine Anerkennung. Auch nach dem tragischen Unfalltod von Mitch Lucker und dem folgenden Einstand von Eddie Hermidas sind Suicide Silence in meiner Gunst nicht gefallen, nein eher gestiegen, nachdem das wirklich starke "You can't Stop Me" verffentlicht wurde. Aber was man jetzt auf "Suicide Silence" hrt lsst mich ernsthaft die Stirn runzeln. Deftones? Korn? Echt jetzt? Was soll das? Die Gitarrenriffs wirken vollkommen uninspiriert und zusammenhangslos, mal wird hart drauf los gebolzt, dann folgen wieder ruhige Zwischenparts welche sich mandernd durch die Lieder ziehen. Auch der klare Gesang ist gelinde gesagt gewhnungsbedrftig und will sich einfach nicht so richtig in die Songs einfgen. Auch die groartigen Growls von Mr. Hermidas sind Geschrei gewichen was schon beim hren nach Halsschmerzen klingt. Und was hat sich Ross Robinson, welcher sich verantwortlich fr den Sound von solchen Meisterwerken wie Slipknot's "Iowa", Korn's "Life is Peachy" oder At the Drive- In's "Relationship of Command" verantwortlich zeigt, nur bei dieser Produktion gedacht? Das klingt schon nicht mehr nach Garage, das klingt nach Mlltonne! Mir drngt sich die Frage nach dem "Warum?" auf, kann sie aber nicht beantworten. Dass eine Band irgendwann den Wunsch nach Vernderung hegt ist meine Meinung nichts Schlimmes, sondern sollte selbstverstndlich fr jeden guten Musiker sein, ein Nachweis des Strebens nach Weiterentwicklung. Auch wenn eine Deathcore Combo pltzlich Klargesang verwenden mchte ist dies kein Beinbruch, die Frage ist immer die, wie man diese Neuerungen in den Songs verpackt, denn auch dieses Stilmittel ist ein Werkzeuge wie Hammer und Meiel. Wir reden hier nicht von irgendeiner Dorfgruppe von jungen Musikern welche gerade ihre erste Verffentlichung am start haben, sondern von einer "Der" Metal Bands der letzten zehn Jahre, eine Band die schon mehr als einmal bewiesen hat dass sie wissen was sie machen und keine blutigen Anfnger sind. Aber das hier ist nichts anderes als ein riesen Griff ins Klo.
   
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