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26. Juni 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

PLACE VENDOME - Close To The Sun
Band PLACE VENDOME
Albumtitel Close To The Sun
Label/Vertrieb Frontiers/Soulfood
Homepage www.facebook.com/place-vendome-193449014...
Verffentlichung 24.02.2017
Laufzeit 55:50 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Mit "Close To The Sun" steht nun auch schon das mittlerweile vierte Place Vendome Album in den Regalen. Aushngeschild, wie das bei allen anderen Scheiben ebenfalls der Fall war, ist Snger Michael Kiske mit seiner einzigartigen Stimme! Ich gebe offen zu, dass ich ein groer Fan Kiskes bin und alles mochte und immer noch mag, woran er beteiligt war bzw. ist. Der Hamburger hat halt vieles drauf, egal ob Metal (Helloween, Avantasia), Hard Rock (Unisonic), Singer/Songwriter (solo) oder wie mit Amanda Somerville und in diesem Falle AOR bzw. Melodic Rock. Place Vendome war ja von Anfang an als Projekt angelegt, bei dem verschiedene Songwriter und Musiker beteiligt sind. Nur Kiske ist als Snger seit jeher gesetzt, was auch fr den Gestalter des Cover-Artworks zu gelten scheint. Beim neusten Werk wird dieses Konzept auf die Spitze getrieben und viele Namen aus der groen Frontiers-Familie waren bei den Aufnahmen bzw. als Songwriter mit im Boot. Als Beispiele nenne ich jetzt einfach mal Dennis Ward, Magnus Karlsson oder Alessandro Del Vecchio. Aber den Reigen fllen auch Musiker auf, die bisher nicht so stark im Fokus des italienischen Labels standen (Kai Hansen, Michael Palace oder Gus G), so dass ich geneigt bin, von einem All-Star Album zu sprechen. Musikalisch gesehen gibt es mit "Hereafter", ein Coversong der italienischen Prog-Formation DGM eine kleine berraschung, wenn auch dieses Genre meiner Meinung nicht sehr gut zu Kiske passt. Doch ansonsten ist alles beim Alten, das heit dass von knackigen Uptempo-Stcken wie dem Opener und Titelstck ber melodisches Midtempo ("Across The Times") bis hin zu trnenrhrenden Balladen ("Strong" oder "Helen") alles vertreten ist, was sich der Melodic-Freak so wnscht. Darunter sind aber auch leider einige (wenige) arg belanglose und wie soll ich es ausdrcken...blutarme Songs, die man schnell wieder vergessen hat, wie z.B. das schon erwhnte "Hereafter" oder auch "Falling Star". Das war vor allen Dingen auf dem grandiosen ersten Album, aber auch bei den beiden starken Nachfolgern nicht so der Fall. So ist fr mich dieses Album das bisher schwchste aus dem Hause Place Vendome, wenn es auch von absolutem Schrott noch sehr weit entfernt ist. Kiske reit halt vieles raus!
   
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