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17. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

HYMN - Perish
Band HYMN
Albumtitel Perish
Label/Vertrieb Svart Records / Cargo
Homepage www.facebook.com/hymn-214614995268230/
Alternative URL www.urskoghymn.bandcamp.com/
Verffentlichung 17.02.17
Laufzeit 46:16 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 11 von 15 Punkten
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hnlich wie auch das deutsche Duo von Mantar arbeiten auch die norwegischen Musiker Markus Stole und Ole Rokseth unter dem Namen HYMN nur mit einer Gitarre und einem Schlagzeug. Im Gegensatz zum schwarzmetallischen Ansatz, den die beiden Hamburger haben, toben die beiden aus Oslo stammenden Jungs sich im Doom-Sektor aus. Mit "Persish" gibt es nun nach einer EP und einer Single das erste Album.
Dabei besticht von Beginn an der leicht sludgige Sound sowie das tief verzweifelte Organ von Snger Ole, der es schafft, eine Menge Emotionen zu transportieren. Nach einem kurzen Intro gibt es mit "Rise" auch direkt die Brechernummer zu Beginn, die mit ber zwlf Minuten kein leichtes Unterfangen darstellt, dabei aber kein einziges Mal langweilig wird. Die Arrangements sind gut gewhlt und auch die Riffs bringen genug Wucht mit, um darber hinweg zu tuschen, dass der Bass hier gnzlich fehlt. "Serpent" ist im Anschluss sogar noch wilder, weil es nicht den normalen Doom-Gesetzen folgen will. Stattdessen bewegt man sich noch etwas weiter in die Sludge-Richtung und man fhlt sich an die legendren Breach erinnert. Das ndert sich im weiteren Verlauf aber wieder, wie das schleppende "Hollow" und das anschlieend sehr auf Groove ausgelegte "Spectre" beweisen. Jedoch bleibt das Duo auch hier nicht nur stumpf auf einer Linie, sondern wei immer wieder geschickt abzuweichen, wie mit dem blasthnlichen Einschub oder dem Rhythmusspiel zum Ende. Zu guter Letzt bleibt auch der Titeltrack "Perish" in diesem Muster und lsst sich nicht genau in eine Schublade zuordnen, allerdings ist die Nummer zum Ende hin noch mal recht sperrig durch sein trges und unspektakulres Zwischenstck sowie dem zerfahrenen Ende und den Rckkopplungen.
Insgesamt ist "Perish" aber ein spannendes Debt von HYMN, von denen man in Zukunft sicher noch mehr hren wird. Fr Freunde von Breach, Will Haven oder auch den franzsischen Celeste drften die Skandinavier sicher eine interessante Neuentdeckung sein.
   
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