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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ASEETHE - Hopes Of Failure
Band ASEETHE
Albumtitel Hopes Of Failure
Label/Vertrieb Thrill Jockey / Rough Trade
Homepage www.facebook.com/aseethecreation/
Alternative URL www.aseethe.bandcamp.com/
Verffentlichung 24.02.17
Laufzeit 42:51 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 7 von 15 Punkten
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Nach etlichen Split- und EP-Verffentlichungen liefert die Dome-und Drone-Band ASEETHE aus dem US-amerikanischen Iowa um den musikalischen Querdenker Brian Barr mit "Hopes Of Failure" den Nachfolger nach ihrem Debt von 2011 ab.
Die Platte umfasst zwar gerade mal vier Stcke, wovon das Krzeste aber immer noch achteinhalb Minuten luft. Es wird verschleppt und verzgert, ganz so wie man es von einer solchen Scheibe auch erwartet. Nicht zuletzt durch den musikalischen Background des Trios lassen sich aber auch Elemente aus Sludge und Postrock aus der trgen Masse heraushren. Da ich weder Doom- noch Drone-Experte bin, wei ich nicht so recht, ob die Burschen hier alles richtig machen, oder ob der Eindruck nicht tuscht, dass die Platte recht spannungsarm unterwegs ist. Vielleicht muss man ein Ohr oder den Geschmack dafr haben, dass minutenlang das gleiche Riff gespielt wird und darber hinaus einfach nichts weiter passiert. Ich hingegen tue mich schwer, der Scheibe mehr als ein mdes Schulterzucken abzugewinnen. Whrend der Opener "Sever The Head" noch einigermaen ansprechend ist, vor allem durch das Organ des Frontmannes, ist "Tower Of Dust" einfach enorm langweilig, denn es passiert quasi nichts. Mit dieser Stimmung in die nchsten beiden Songs zu gehen, ist nicht die beste Voraussetzung, denn an der generellen Ausrichtung wird auch bei "Barren Soil" und dem abschlieenden 14-Minter "Into The Sun" nichts gendert. Somit bleibt es insgesamt zu spannungsarm fr meine Verhltnisse, auch wenn manch anderer das sicher als hochexperimentell einstufen wrde.
Dem kann man eigentlich auch nicht widersprechen, denn es ist alles andere als leichte Kost und keine Musik fr den tglichen Hausgebrauch. Insofern haben ASEETHE schon irgendwo einen Punkt, wo sich am Ende aber die Geschmacksfrage stellt. Wer auf Bands in diesem Segment abfhrt, muss sich dann leider sein eigenes Bild machen, wem aber Sumac oder Converge zu modern sind, wird an "Hopes Of Failure" wenig Freude haben.
   
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