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23. Januar 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

SLEGEST - Vidsyn
Band SLEGEST
Albumtitel Vidsyn
Label/Vertrieb Dark Essence Records / Soulfood
Homepage www.facebook.com/slegest/
Alternative URL www.slegest.bandcamp.com/
Verffentlichung 04.11.16
Laufzeit 33:06 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 8 von 15 Punkten
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In Skandinavien wissen sie einfach, wie man Rock'n'Roll mit den typisch-nordischen Extremen verbindet. Die norwegischen SLEGEST liefern auf ihren zweiten Album namens "Vidsyn" einen interessanten Hybriden, der laut eigener Aussage Black-Sabbath-inspirierte Musik mit schwarzmetallischem Anstrich prsentiert.
Das kann man auf jeden Fall so stehen lassen. Die Vocals von Snger Stig Ese, dem einen oder anderen bekannt durch die Band Vreid, klingen schn rudig im ansonsten gemchlichen Siebziger Gewand. Aber durch den gesamten Sound, der von Bjrnar Nilsen (Vulture Industries, Black Hole Generator) und Stig Ese abgemischt und von Herbrand Larsen (Enslaved) gemastert wurde, ist die Klte dennoch allgegenwrtig. Das Mastering von Larsen ist dabei nicht die einzige Verbindung, die man zu den Kollegen von Enslaved pflegt, Frontschreier Grutle Kjellson ist auch beim zweiten Stck "Som i eit endelikt" als Gastsnger mit am Start. Wie unschwer am Titel als auch am Songnamen zu erkennen ist, wird hier norwegisch gesungen, was der Musik aber keinen Abbruch tut. Vielmehr wirkt es, als msste es auch genau so sein.
Problematisch ist nur, dass der Scheibe ein wenig der Tiefgang fehlt. Es sind alles ordentliche Songs, die aber, wie die Lnge der meisten Stcke widerspiegelt, eher etwas radiotaugliches an sich haben. Meist bewegt man sich um die Drei-Minuten-Marke herum, was dann eben nur Platz genug fr zwei Strophen, zwei Refrains, einem Solo und einem Abschlussrefrain bietet. Raum fr Experimente ist da eher rar und die Arrangements bleiben daher recht einfach gestrickt.
So bleibt "Vidsyn" zwar ein ansprechendes, aber auch ein eher mittelmiges Album, welches vereinzelt starke Momente bietet, zu oft aber im Trben fischt. Wer aber ein wenig harte "Nebenbeimusik" braucht, darf dennoch gerne mal reinschnuppern.
   
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