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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

REVEL IN FLESH - Emissary Of All Plagues
Band REVEL IN FLESH
Albumtitel Emissary Of All Plagues
Label/Vertrieb Cyclone Empire / Soulfood
Homepage www.revelinflesh.jimdo.com/
Alternative URL www.facebook.com/revel-in-flesh-30422890...
Verffentlichung 02.12.2016
Laufzeit 45:54 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 11 von 15 Punkten
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So umtriebig, wie die schwbischen REVEL IN FLESH sind, wird es wohl kaum einen Todesblei-Fetischisten geben, dem die Band noch nicht begegnet ist. Nach etlichen Split-Singles und dem 2014er Album "Death Kult Legions" liefert der Fnfer nun mit "Emissary Of All Plagues" sein viertes Langeisen ab.
Federfhrend bei der Produktion war wieder mal Tausendsassa Dan Swan, der die Band inzwischen schon seit ihrer Grndung 2011 begleitet. Vielleicht kommt es daher nicht von ungefhr, dass ich mich zeitweise bei Stcken wie "Fortress Of Gloom" oder "Servants Of The Deathkult" schwer an Bloodbath erinnert fhle. Aber auch Swan sagte nach der erneuten Zusammenarbeit, dass es fr ihn die beste Kooperation mit den Jungs aus Schwbisch Gmnd war, seit man sich kennt. Doch so sehr man hier und dort vielleicht an andere Genre-Gren erinnert wird, so wenig fllt dies letztlich negativ ins Gewicht, denn die Scheibe funktioniert und bringt alles mit, was ein gutes Death-Metal-Album derzeit braucht. Vollen und satten Sound, eine pumpende Schiebude, sgende Gitarrenriffs welche zwischendurch von classic-unterlegten Soli unterbrochen werden und ein tiefes sich auskotzendes Organ von Frontmann Haubersson. Alles in allem ergibt das genau die Mischung, die gerade die Vielzahl von Schwedentodalben auszeichnet. Als Bonus gibt es oben drauf noch eine Coverversion der Londoner Rockband UFO und ihres Songs "Doctor Doctor" von 1974, dann aber nicht im klassischen Gewand, sondern tdlich skandinavisiert.
Mit "Emissary Of All Plagues" drfte der baden-wrttembergische Undergroundtip REVEL IN FLESH endgltig dem Untergrund entwachsen sein und sich in die oberen Liga-Gefilde aufmachen. Fr alle Death-Metal-Liebhaber drften sich die vielen Empfehlungen und gutklassigen Platten langsam aber sicher im Geldbeutel bemerkbar machen, weshalb man in Zukunft vielleicht noch ein zweites Bewertungskriterium aufmachen sollte, ob die Platte ein "must have" ist, oder nicht. Da knnte man hier nun einschrnkend erwhnen: Kann man machen, muss man aber nicht.
   
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