Navigation
                
12. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

THE WHITE BUFFALO - Once Upon A Time In The West (Re-Release)
Band THE WHITE BUFFALO
Albumtitel Once Upon A Time In The West (Re-Release)
Label/Vertrieb Earache Records/Warner
Homepage www.thewhitebuffalo.com/
Verffentlichung 20.01.2017
Laufzeit 61:25 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 13 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Vor etwa einem Jahr berraschte hierzulande The White Buffalo aka Jake Smith mit seinem formidablen Album "Love And Death Of Damnation". Bis dahin war der Knstler mit der groartigen Stimme lediglich den Serienfans ein Begriff, denn er steuerte 9 Songs in sieben Staffeln zum Soundtrack der erfolgreichen Biker-Reihe "Sons Of Anarchy" bei. Doch oben genanntes Album ffnete ihm dann auch in Europa viele Tren, die ihn letztes Jahr gar auf eine kleine Euro-Tour auch nach Deutschland fhrten. Dieser Erfolg berzeugte sein britisches Label Earache, weshalb man sich entschloss, auch seine anderen Alben hier zu verffentlichen. Die waren nmlich bei uns bisher nur als teure Imports zu haben. Den Anfang macht jetzt die zweite Platte "Once Upon The Time In The West" aus dem Jahr 2012. Auch hier begeistern der bunte Stilmix aus Rock, Blues, Folk und Country sowie die prgnante Stimme des brtigen Frontmanns. Natrlich gehren auch die tiefsinnigen und oftmals sozialkritischen Texte zum Markenzeichen, die ab und an im Gegensatz zu den fast schon frhlichen Melodien stehen, wie etwa beim mit Banjo begleiteten "How The West Was Won". Doch besonders intensiv sind halt die getragenen, langsamen Stcke wie der Opener "Ballad Of A Dead Man", "Sleepy Little Town" oder mein absolutes Lieblingsstck "Wish It Was True", bei dem Jake den Umgang der USA mit seinen Kriegsveteranen anprangert. Wer da keine Gnsehaut bekommt dem kann nicht mehr geholfen werden. Ein weiteres Highlight der im hbschen Digi-Pack daherkommenden Wiederverffentlichung ist der Coversong "Highwayman" von der einstigen Country Supergroup Highwaymen (Johnny Cash, Kris Kristofferson, Willie Nelson und Waylon Jennings), der einen von vier Bonus-Stcken einnimmt. Eine insgesamt stimmige und sehr gelungene Verffentlichung einer Reihe, die schon bald mit "Hogtied Revisited", dem ersten TWB-Album fortgesetzt wird.
   
<< vorheriges Review
KROKUS - Big Rocks
nchstes Review >>
RUBBISH - Dear John


 Weitere Artikel mit/ber THE WHITE BUFFALO:

Zufällige Reviews