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13. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

GOTTHARD - Lip Sevice   Domino Effect (Re-Release)
Band GOTTHARD
Albumtitel Lip Sevice Domino Effect (Re-Release)
Label/Vertrieb Nuclear Blast / Warner
Homepage www.gotthard.com
Verffentlichung 27.01.2017
Laufzeit 56:23 & 62:15 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 13 von 15 Punkten
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2005 war das leicht beknackt betitelte neue Album "Lipservice" beim damals neuen Label Nuclear Blast fertig, Gitarrist Mandy Meyer ist zu Krokus gewechselt (fr ihn kam Freddy Scherer) und der Hrtefaktor ist wieder gestiegen. Fakt ist, dass die Tunnelrocker 14 Songs plus 1 Bonuslied verbraten haben. Davon sind 4 Balladen oder ruhiger Art, der Rest rockt. Mal mehr, mal weniger. Der Oberhit unter vielen geilen Liedern ist "Anytime, Anywhere" das man wegen des Hauptriffs und des geilen Refrains nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Dazu noch ein Video im "Sin City" Stil und fertig ist der Hit. Es fngt allgemein klasse an mit "All We Are", aber im Mittelteil des Albums wird die Handbremse wieder angezogen. Aber immerhin haben die Schweizer ihr Versprechen mehr zu rocken gehalten, auch wenn sie nie komplett an die ersten drei Scheiben vom Hrtefaktor drankommen. Das gilt auch fr die Produktion, welche zwar gut ist, aber mir sind die Gitarren nicht laut und fett genug. Was nie zur Debatte stand und immer klar war, ist die Qualitt der Songs, die egal ob soft oder hart ins Schwarze treffen, genauso wie die tolle Stimme von Frontmann Steve Lee. Der Mann hat auch die wenigen durchschnittlichen Nummern immer mit seiner Hammerstimme geadelt. Trotzdem wrden zwei Schmusesongs und weniger "tralala" fr das Album auch reichen. Mit der Zeit und wir reden ja von 12 Jahren sind mir aber alle Lieder ans Herz gewachsen und das Album gehrt nun zu meinen Favoriten von den Schweizern. In dieselbe Kerbe, nur mit anderen Liedern und einem Schuss mehr Melancholie bei diversen Stcken, was man nicht mit Schmalz oder Kitsch verwechseln sollte, haut der 2007er Nachfolger "Domino Effect" dessen Titel und Cover mal wieder recht griffig waren. Hier hat man die Formel des Vorgngerwerkes gekonnt aufgegriffen und bei viele Stcken, nicht nur den Balladen eine musikalische wie textliche Melancholie eingebaut. Grandios auch die Abrechnung mit einer Frau unter dem Titel "The Oscar Goes To You. Die beiden Bonustracks "Can't Be The Real Thing" und "Superman" sind dagegen echt erdige Rocker und passen sehr gut zu dem Album. Insgesamt 31 Tracks, wer die Scheiben nicht hat, sollte in dieser Form zuschlagen!
   
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