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17. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

KREATOR - Gods Of Violence
Band KREATOR
Albumtitel Gods Of Violence
Label/Vertrieb Nuclear Blast / Warner
Homepage kreator-terrorzone.de
Verffentlichung 27.01.2017
Laufzeit 54:24 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Wo Kreator drauf steht, ist auch Mille Petrozza drin! Der Bandboss, Snger und Gitarrist aus dem Ruhrpott hat auch auf dem neuen Werk "Gods Of Violence" alle Lieder geschrieben und immer noch den superben "Lauf" seit seinem quasi Comebackalbum "Violent Revolution" 2001 nach dem Soloalbum unter Bandflagge "Endorama". Wieder mit einem Endzeitartwork in superber Optik, knackigem Sound und einer unglaublich gelungen Melange aus Hrte und Melodie schaffen es Kreator wieder mich zu begeistern und sicher auch Musikfans auerhalb der Thrash-Szene mitzureien. An dem bis ins kleinste Detail ausgereiftem Album hat die Band schlielich drei Jahre lang gearbeitet und nichts dem Zufall berlassen. berraschungen wie sehr dezente Orchestersounds mit fetten Chren wie beim Intro "Apocalypticon" und ein paar anderen Liedern, sowie die geschickt im Metalsound eingebaute Harfe (!) zeigen interessante Neuerungen die man auch berhren und sich an den flotten Songs erfreuen kann, beweisen aber auch das hier keiner still stehen bleibt. Mit nachdenklichen Texten ber Menschheit, Religionen und Krieg, sowie griffigen Liedtitel der Sorte "Satan Is Real", "Totalian Terror" (typisch Kreator, oder?) und "World War Now" bleiben auch die Titel im Kopf des Hrers. Dazu gesellen sich massiv viele Killerriffs und jede Menge Refrains fr die diverse Bands ihr letztes Hemd geben wrden. Dabei hre ich auch bei keinem der Titel Durchschnitt oder Fllmaterial heraus, so dass die fr 'ne Thrash Band recht lange 51 Minuten Scheibe wie aus einem Guss rein luft. Das mit einem verspielten, balladesken Gitarrenintro daher kommende letzte Stck "Death Becomes My Light" ist dann die Halbballade der Scheibe und hat anfangs recht klare Gesangspassagen von Mille, was abrupt in einen flotten Metalbrecher mndet der richtig abgeht um am Ende wieder langsam und ruhig zu werden. Eine mutige Nummer mit sehr melodischem Solo! Kreator sollten mit dieser Scheibe ihren Status zementieren und vielleicht auch noch ein paar Quereinsteiger dazu gewinnen, Wahnsinnsscheibe und schon DAS Highlight 2017!
   
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