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16. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

STEEL MESSIAH - Of Laser And Lightning (EP)
Band STEEL MESSIAH
Albumtitel Of Laser And Lightning (EP)
Label/Vertrieb Eigenproduktion
Homepage www.facebook.com/steelmessiahofficial
Verffentlichung 03.03.2017
Laufzeit 23:45 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Aus dem schnen Ulm kommen Steel Messiah, die es seit 2014 gibt und sich dem klassischen Metal verschworen haben, der den Geist der Achtziger atmet. Beim Blick auf das gezeichnete Cover musste ich zuerst etwas schmunzeln, doch irgendwie transportiert es die 5 Songs auf der Debt-EP, die es schon ein Weilchen gibt, gut wieder. Wie soll man das nennen? Klischeehaft, aber auch sehr charmant kommt mir beim Hren gleich positiv gemeint in den Sinn. Nach einem kurzen und ruhigen Gitarren-Intro zeigt der Vierer mit "Struck By Lightning" jedenfalls gleich, aus welchen Titten die Milch gelaufen ist, die man musikalisch gesehen scheinbar gierig aufgesaugt hat. Iron Maiden, Judas Priest aus dem NWOBHM sind eindeutig zu nennen, aber auch deutsche Vertreter wie Helloween oder Gamma Ray schieen mir in den Sinn. Zudem knnte das zweite Album "Stormchild" der Heavy Rocker Mad Max Pate gestanden haben, die hatten ja damals auch so ein witziges Cover. Snger/Bassist Marius Rntgen singt mal in Clear-Stimme (sehr angenehm und passend!) und mal in hohen Screams, wobei er scheinbar mhelos in den einzelnen Songs auch hin und her wechselt, was ja technisch gar nicht so einfach ist (z.B. bei "Fast And Sharp"). Hat der Gute aber locker drauf! Auerdem bereichern die dazugehrigen Chre gekonnt die Songs, was sich bei "Bringer Of Pain" besonders gelungen anhrt. Sehr authentisch klingt der Einsatz der zwei Gitarren, das Zusamenspiel zwischen Marcus Glser (Lead) und Kai Wagner (Rythm) funktioniert prchtig. Im abschlieenden "Motorcycle Maniac" rockt und rollt die Band mal so richtig dreckig und fies, jedoch bertreibt es Snger Marius hier meiner Meinung nach ein wenig mit einem Scream, der von ganz hoch oben bis ganz tief unten reicht. In den vorherigen Songs setzt er die Screams differenzierter und songdienlicher ein. Aber das ist auch schon der einzige klitzekleine Makel auf der EP, die mir aufgrund der geilen Musik natrlich viel zu kurz vorkommt. Doch ich habe auch berhaupt kein Problem damit, einfach die Repeat-Taste zu bedienen. Mit dieser Eigenproduktion haben die Jungs einen mehr als ordentlichen Grund in der Tasche, bei den Plattenfirmen mal vorzusprechen. Wenn die keine Tomaten auf den Ohren haben, sollte eine Chance dabei herausspringen, wofr ich fest die Daumen drcke.
   
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