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18. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ANNISOKAY - Devil May Care
Band ANNISOKAY
Albumtitel Devil May Care
Label/Vertrieb Long Branch Records/SPV
Homepage www.annisokay.com
Alternative URL www.facebook.com/annisokay
Verffentlichung 11.11.2016
Laufzeit 40:10 Minuten
Autor Tony Werner
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Spritzig, dynamisch und durchweg eingngig, so klingt das neue Annisokay Album "Devil May Care". Mit ihrem Sound der leicht an Architects erinnert und eindeutig dem Metalcore zuzuordnen ist, schaffen es die Jungs aus Halle ein echtes Brett aus dem Boden zu stampfen. Dabei setzen sie zwar auf altbewhrte Stilmittel des Genres wie zum Beispiel das Wechselspiel zwischen klarem Gesang und Growls, verleihen der Scheibe aber durch songwriterische Raffinesse eine Tiefe die ich Annisokay nicht zugetraut htte. Viel mehr fliet bei "Devil May Care" einiges an Post Hardcore a la Underoath mit ein und ab und zu blitzen auch ein paar djentartige Riffs aus dem Gitarrenspiel auf. Verziert mit einigem an Elektronik und durchweg eingngigen Refrains wird daraus ein Album dass ich so nicht auf dem Schirm gehabt habe. Als Gste verewigen sich hier dann auch noch Marcus Bridge von Northlane und Christoph Von Freydorf, seinerseits Snger bei Emil Bulls. Man merkt dass die Jungs aus ihrem Metalcore Schatten treten wollen und mit neuen Stilen experimentieren, was der Band wirklich gut zu Gesicht steht. Der Sound ist dabei auch nicht zu verachten, hart, metallisch drckt einen "Devil May Care" ganz schn in den Sessel, eventuell etwas zu berproduziert, aber das gehrt dazu. Mich haben die Jungs berzeugt und eine wirklich tolle Platte abgeliefert. Ich kann nur jedem der auf modernen Metal steht raten sich selbst ein Bild zu machen. Bitte mehr davon!
   
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