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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

REACTORY - Heavy
Band REACTORY
Albumtitel Heavy
Label/Vertrieb FDA Rekotz / Soulfood Music
Homepage www.reactory-thrash.com
Verffentlichung 01.07.2016
Laufzeit 35:00 Minuten
Autor Mario Loeb
Bewertung 8 von 15 Punkten
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Reactory aus Berlin sind mit ihrer zweiten Platte mit dem schlichten Albumnamen "Heavy" zurck und fhren damit eine uralte Tradition des Thrash Metals in Deutschland fort. Wie viele ihrer Ahnen zuvor, wie z.B Tankard zelebrieren sie ihren Thrash Metal nach alter Schule, sodass Anhnger dieses Genres durchaus schon einmal ein Ohr riskieren knnen. Einen Award fr Kreativitt erhalten die Jungs zwar nicht, aber das Album ist mehr als solide und macht durchaus Spa. Die Songs sind alle eingngig und zaubern einem auch schon morgens um 8 Uhr in einer berfllten Straenbahn ein Lcheln auf das Gesicht. Songs, wie "Let Me Rage Before I Die" ersetzen dann sogar das lngst berfllige Koffein und prgeln einen wach. Warum es trotzdem nicht ganz bei mir zu Edelmetall reicht liegt an folgenden Grnden: auch wenn die Produktion echt schn differenziert ist, fehlt mir insgesamt etwas der Druck. Vor allem empfinde ich den Bass als zu knarzig. Weitere Abstriche gibt es leider fr den Gesang, der zwar gut ist, ohne Frage, der aber etwas flexibler daher kommen knnte und auf die Gesamtlnge doch etwas zu monoton ist. Unschlssig dagegen bin ich mir dagegen, was ich von dem Motrhead Cover "Eat The Rich" halten soll. Zwar ist es sicher nicht schlecht gemacht, aber gebraucht htte ich es jetzt auch nicht, um ehrlich zu sein.

Fazit: Eine echt solide Thrash-Metal-Scheibe, der es aber noch an dem letzten Feinschliff mangelt, verkehrt macht man bei einer Anschaffung sicher nichts.
   
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