Navigation
                
18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

UNLIGHT - Antihelion
Band UNLIGHT
Albumtitel Antihelion
Label/Vertrieb War Anthem Records / Soulfood
Homepage www.unlight.org/
Alternative URL www.facebook.com/unlight-109910895724998...
Verffentlichung 04.11.2016
Laufzeit 40:00 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 12 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Wer sich in den schwarzmetallischen Knsten aus hiesigen Gefilden auskennt, wird hier sicherlich frohlocken, denn die Baden-Wrttemberger UNLIGHT bringen mit "Antihelion" ihr inzwischen siebtes Langeisen heraus.
Wie in der letzten Zeit so hufig, befasse ich mich das erste Mal mit dem Vierer, der zwar bereits seit 1997 existiert, von dessen Ursprungsbesetzung aber nur noch Gitarrist und Schreihals Blaspherion brig ist. Aus der Packungsbeilage ist zu entnehmen, dass man sich in der Zwischenzeit von einer Black-Thrash-Combo eher in die klassische Schwarzmetallecke bewegt hat und nun wohl eine sehr gut austarierte Balance gefunden hat. Tatschlich ist es UNLIGHT auf der Scheibe gelungen, sowohl Atmosphre als auch die gewnschte Brachialitt hervorragend zu transportieren. Das wird schon mit dem ersten Song "Create And Annihilate" nach dem Intro dick unterstrichen, der zu Beginn noch von einem dominanten Riff gefhrt wird, gegen Ende dann aber fast post-artig - ebenfalls mit einem tollen Gitarrenpart - ausluft. So ist es vor allem die Arbeit an den xten und deren Sound, die hier das Ruder bernehmen und damit auf ganzer Linie zu berzeugen wissen. Nicht unter den Tisch fallen lassen sollte man auch die Stimme von Blaspherion, der ebenfalls ohne viel Effektheischerei auskommt und trotzdem alle wichtigen Merkmale mitbringt, die man so als Frontkreischer haben sollte. Fr die Puristen mag "Antihelion" berproduziert sein, wer jedoch satten und vollen Sound auch in seinem Black-Metal-Msli braucht, kommt hier voll auf seine Kosten, denn die Produktion ist nicht auf Zahnschmerzen und Kassettenrecorder ausgelegt.
Dass "Antihelion" kein Erstlingswerk ist, merkt man in jeder Pore und dennoch klingt hier nichts abgedroschen, abgenutzt oder langweilig. Vielmehr scheint man hier eine ganze Menge Erfahrung genutzt zu haben, um ein richtiges Brett loszulassen. Wer noch einen Anspieltipp braucht, kann "Leveller Of Kingdoms", das deutschsprachige und ebenso berzeugende "Der Aether schwerer Erde" oder das abwechslungsreiche "To Sear The Heavens" antesten. Tolle Platte um den Winter willkommen zu heien.
   
<< vorheriges Review
XTERNITY - From Endless Depravity
nchstes Review >>
APOLLO - Waterdevils


 Weitere Artikel mit/ber UNLIGHT:

Zufällige Reviews