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16. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

XTERNITY - From Endless Depravity
Band XTERNITY
Albumtitel From Endless Depravity
Label/Vertrieb Aural Attack / Depot
Homepage www.xternity-metal.de/
Alternative URL www.facebook.com/xternitymetal/
Verffentlichung 04.11.2016
Laufzeit 50:56 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Die Mnsteraner Black bzw. Death Metaller XTERNITY sind bereits nach nur einem Jahr mit einem Nachfolger fr ihr Debt-Album "Expulsion Into Depth" am Start. Die neue akustische Nagelkeule hrt auf den Namen "From Endless Depravity" und bietet quasi die thematische Fortfhrung des Erstlings.
Beschftigte sich das Debt noch mit der Problematik der sterbenden Flchtlinge auf ihrem Weg von Afrika nach Europa, hat "From Endless Depravity" das Scheitern der Menschheit an sich zum Thema. Die grte Vernderung schlgt sich aber vor allem im Sound sowie in der musikalischen Ausrichtung nieder. Wurde das Debt noch in Eigenregie produziert, konnte man dieses Mal zumindest fr das Mixing und Mastering Andy Classen hinzugewinnen, der eben wei wie man die Regler zu bedienen hat. Entsprechend dick ist der neue Sound, was die Platte merklich auf ein anderes Niveau hievt. Fr meinen Eindruck ist der Death-Anteil allerdings zum Groteil gewichen und auch das Organ von Snger Milan Sikorski klingt noch mehr nach Schwarzmetall, als es auf dem Vorgnger schon der Fall war, weshalb man es hier gefhlt schon eher mit einem Black Metal-Album zu tun hat. Leider muss man aber auch konstatieren, dass es nicht so recht gelungen ist, wirklich nachhaltige Songs zu schaffen, denn von Durchlauf zu Durchlauf mag sich kein Stck trotz vieler Versuche so wirklich festsetzen. Es fehlt der Wiedererkennungswert, den man zwar nicht unbedingt von einer Band erwarten sollte, die hier innerhalb von nicht mal 24 Monaten ihr zweites Album herausbringt. Ich kann aber leider nicht leugnen, dass mir auf "From Endless Depravity" irgendetwas fehlt, was mich wirklich mitreit.
Nichtsdestotrotz ist das Zweitwerk von XTERNITY eine ambitionierte Scheibe, der man anmerkt, dass viel Herzblut mit reingeflossen ist. Auch ist das Teil weit entfernt davon, ein schlechtes Album zu sein, aber in Zukunft sollten eben noch gewisse Stellschrauben gedreht werden, um einen langlebigeren Output anbieten zu knnen. Anhnger der Mischung 'Tod und Schwarz' sollten auf jeden Fall mal reinhren.
   
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