Navigation
                
19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

GRAVEYARD GHOUL - Slaughtered - Defiled - Dismembered
Band GRAVEYARD GHOUL
Albumtitel Slaughtered - Defiled - Dismembered
Label/Vertrieb GFY Productions
Homepage www.facebook.com/graveyardghoul/
Verffentlichung 31.10.2016
Laufzeit 43:22 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 6 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Alte Schule ist das eine, ein mieser Sound das andere. Ich gebe zu, dass es bei den deutschen Todesbleifans GRAVEYARD GHOUL offensichtlich ist, dass man hier extra mit diesem Stilmittel arbeitet, um mehr Authentizitt und Credibility, wie man so schn sagt, herzustellen. Das mag ein Stck weit funktionieren, wenn die einzelnen Nummer auf "Slaughtered - Defiled - Dismembered", dem dritten Album der Niedersachsen, dies denn wenigstens auch hergeben wrden. Es rumpelt zwischendurch aber mehr, als das dort irgendwie Spa aufkommt. Vielleicht sollte ich vorher keine Death-Metal-Scheibe hren, die nach modernen Mastben aufgenommen wurde, und ich muss sogar zugeben, dass ich die Lederjacke durch den Sound teilweise riechen kann. Aber es bleibt alles nur auf einem gewissen Semi-Level. Die deutschen Horrorfilmeinspieler sind im Gesamtkonzept nicht verkehrt, auch liegt der Bezug beim Song "VHS" mit dem Zitat aus Scream 1 nahe, aber htte man da nicht auch einen besseren Klassiker finden knnen? Am Ende summieren sich die einzelnen Punkte, wo man schlielich sagen muss, dass es mich einfach nicht kickt. Dafr schreckt mich das gesamte Konzept dann doch zu sehr ab, ist mir die Nummer einfach zu sehr auf Achtziger getrimmt. Erwhnt werden sollte noch der Bass, der teilweise schon schrge Dinger draufhat und teilweise recht verspielt unter der einen Stromgitarre immer wieder hervortaucht. Dafr ist die Stimme aber eher eine Liebhaber-Sache. Kann man mgen, muss man aber nicht.
GRAVEYARD GHOUL haben mit "Slaughtered - Defiled - Dismembered" eine Platte verffentlicht, die wirklich nur was fr hartgesottene Genre-Freunde sein drfte. Wer mit oldschooligen Sounds schon Probleme hat, wird hier kotzen. Ansonsten darf man das mal antesten, wenn man totale Nostalgie mchte.
   
<< vorheriges Review
EXISTENCE FAILED - Putrefaction of This Modern Time
nchstes Review >>
XTERNITY - From Endless Depravity


Zufällige Reviews