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13. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FIDDLER'S GREEN - Devil's Dozen
Band FIDDLER'S GREEN
Albumtitel Devil's Dozen
Label/Vertrieb Deaf Shepherd Recordings
Homepage www.fiddlers.de
Alternative URL www.facebook.com/speedfolk/
Verffentlichung 28.09.2016
Laufzeit 46:10 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 14 von 15 Punkten
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Nimmt man die Live-Alben mit dazu, verffentlichen die frnkischen FIDDLER'S GREEN mit "Devil's Dozen" ihre inzwischen zwanzigste (!!!) Platte in 24 Jahren Bandgeschichte. Der letzte Studiorundling "Winners & Boozers" liegt aber auch schon wieder drei Jahre zurck, so dass es auch irgendwo an der Zeit fr ein neues Album war.
Bei den ersten zwei Durchlufen hatte ich noch das Gefhl, dass die Scheibe meinen eigenen Erwartungen nur schwer standhlt, ich konnte zu Beginn nur wenige Hits auf "Devil's Dozen" ausmachen. Da ich mich damit aber nur schwer abfinden konnte, hab ich das Teil inzwischen rauf und runter gehrt und bin froh, meine ersten Eindrcke inzwischen revidieren zu knnen. Denn auch wenn es einige Zeit diesmal brauchte, was eigentlich mehr fr die Qualitt der Songs an sich spricht, ist auch die neue Langrille wieder voller groartiger Melodien, Mitgrhlsongs und Gassenhauern. Angefangen mit dem flotten Opener und Titeltrack ist man diesmal aber auch eine ganze Spur rockiger und punkiger, als noch beim Vorgnger, denn auch "Bottoms Up" und "Down" ziehen das Tempo ganz schn an, ehe man mit "Boat On The River" eine Coverversion von Styx aus dem Jahre 1979 ver-irischt und erstmals den Fu vom Gaspedal nimmt. Mit "Perfect Gang" und "Leaving Of Liverpool" folgen dann wieder zwei prdestinierte Stcke fr lautstarkes mitsingen und dem testen des Mobiliars, ob es auch etwaigen Tanzeinlagen standhlt. Mit "Blame It On Me" hat man auch direkt die passende Schunkelnummer fr bierseliges umarmen, sollte dabei etwas zu Bruch gegangen sein. Im Anschluss folgt dann aus meiner Sicht mit "All The Way" ein absolutes Highlight aufgrund seiner Vielfltigkeit und starken Dramaturgie. Was zuerst als irische Skaversion mit leicht melancholischem Touch daherkommt, zeigt sich im weiteren Verlauf als absolute Rocknummer mit starkem Mitsingfaktor. "Here We Go Again" und der Rausschmeier "We Won't Die Tonight" schlieen "Devil's Dozen" schlielich so ab, wie es auch angefangen hat: schmissig!
War es zu Beginn etwas holpriger, so kann man zum Schluss doch attestieren, dass die neue Platte der FIDDLERS alle Erwartungen erfllt, sie braucht vielleicht am Anfang nur ein klein wenig mehr Anlaufzeit. Enttuscht wird man aber keineswegs, vielmehr reiht sich "Devil's Dozen" nahtlos in die letzten Verffentlichungen der Franken ein, schlicht ein tolles Album!
   
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