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17. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DRESCHER - Erntezeit (Re-Release)
Band DRESCHER
Albumtitel Erntezeit (Re-Release)
Label/Vertrieb Napalm Records / Universal
Homepage www.diedrescher.com
Verffentlichung 2016
Laufzeit 52:23 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Metal und Mundart ist ja nichts Neues, wurde aber in der Vergangenheit leider nie so jenseits von Spa und Ballermann Metal umgesetzt wie bei den sterreichern Drescher und ihrem Debtwerk "Erntezeit" von 2015. Hier stimmt alles, Bandname (ob von dreschen wie in der Landwirtschaft oder Thrash ist ja egal, Doppeldeutig ist es auf jeden Fall!), Cover und Albumtitel. Untersttzt von einen Akkordeon ballert uns eine vierkpfige Metalband mit zwei Gitarren znftigen Thrash Metal um die Ohren dessen Texte in Dialekt gesungen und abgedruckt wurden und wie gesagt fern von Spa und Gaudi sind. Man kann Drescher schon eher als nachdenkliche und sozialkritische Combo ansehen. In der Schnittmenge Heavy Metal und Thrash Metal rockt das Werk sehr deftig aber immer mit Melodie, wobei das geschickt eingesetzte und glcklicherweise nicht dominierende Akkordeon folkloristische Akzente setzt. Brachial mit jeder Menge guter Riffs ballern Drescher eine interessante Variante des Heavy Metals die recht selten und eigenstndig tnt. Das klingt zuweilen etwas gewhnungsbedrftig ist aber als Ganzes sehr interessant und spritzig. Tolle Schlagzeug Rhythmen, eine gute Produktion und ein bellender Thrash Shouter mit Dialekt brechen zusammen ber den Hrer herein, wobei noch gutklassige aber nicht ausufernde Gitarrensoli zu vermelden sind. Verfechter der reinen Lehre werden hier wegen der Sprache vielleicht nicht so froh, Tellerrand Blicker sind also angesprochen! Das Album ist von 2015 und wurde nun vom Label Napalm Records mit drei neuen, eingedeutschten Coversongs (in bayrisch, natrlich) neu aufgelegt. Neben einem sehr leicht modifizierten Artwork gibt es drei Coverlieder von The Rolling Stones, Motrhead und Falco als Bonus! (Die sind echt witzig geworden).
   
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