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15. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

CHINCHILLA - Take No Prisoners
Band CHINCHILLA
Albumtitel Take No Prisoners
Label/Vertrieb Armageddon Products
Homepage www.chinchilla-rocks.de
Verffentlichung 25.10.2004
Laufzeit 43:05 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Liebe Tierfreunde!
Das Chinchilla ist ein putziger, kleiner Nager welcher hauptschlich in den Steppen und Bergregionen Sdamerikas lebt. Den Namen Chinchilla bekamen die Tiere im 16. Jahrhundert von den Spaniern, die sie nach den Chincha-Indianern benannten. In den 80er Jahren tauchten Chinchillas auch hierzulande vermehrt als Haustiere auf.
Chinchilla nennen sich auch vier Nager aus dem sddeutschen Raum, welche es bisher auf vier Alben gebracht haben. Leider scheint diese Sippe nicht sehr standhaft zu sein, da die Mitglieder in den letzten Jahren bei nahezu jeder Platte zumindest teilweise gewechselt haben. Dafr ist der Chinchilla Sound beim nunmehr fnften Album "Take No Prisoners" immer als roter Faden vorhanden, wofr Rudelfhrer und Gitarrist Udo Gerstenmeyer verantwortlich ist. Der neue Nager am Bass ein mit dem sdlichen Namen Roberto Palacios bezeichnetes mnnliches Expemplar scheint aber neben dem langjhrigen Hammer-Snger Thomas Laasch ebenfalls am Songwriting beteiligt zu sein.
Dieses Werk ist glcklicherweise um Lngen besser als das arg durchwachsenen "Madtropolis", wenn auch etwas kurz. Glcklicherweise orientiert sich das fidele Quartett am Hammeralbum "The Last Millenium" und hat die auf der letzten Platte zu dominanten Keyboards in den Hintergrund gepackt. Es ist auch kein Keyboarder mehr da, der sich in den Vordergrund spielen kann, die Parts bernimmt der Gitarrist. Die Songs preschen angenehm nach vorne, sind leicht nachvollziehbar und fr die Bhne prdestiniert. Leider sind Songtitel wie u.a. "The Ripper"(!),"Money Talks"(!!!)oder der Titelsong recht ausgelutscht, dafr berzeugen die leicht nachvollziehbaren teils sozialkritischen Texte.
Negativ ist der erneut etwas durchschnittliche Sound, welcher besonders im Drum und Gitarrenbereich etwas Druck vermissen lsst, sowie die Tatsache, dass die Songs etwas vorhersehbar sind. Chinchilla habe sich eine Extraportion Futter verdient und sollten live auf Tour mit den Sachsen gengend Auslauf bekommen. Ich kann Metaltraditionalisten dieses Album nur ans Herz legen, dann haben die Nager vielleicht auch genug Futter fr weitere Verffentlichungen!
Guten Abend.
   
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