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17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

HANGING GARDEN - Hereafter (EP)
Band HANGING GARDEN
Albumtitel Hereafter (EP)
Label/Vertrieb Lifeforce Records
Homepage www.hanging-garden.net/
Alternative URL www.facebook.com/hanginggardenofficial/
Verffentlichung 07.10.2016
Laufzeit 21:23 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Und ich wunder mich schon, warum HANGING GARDEN zu Beginn wie Swallow The Sun klingen... die Erklrung ist denkbar einfach: Der Snger ist beim Opener "Penumbra" als Gast dabei. Es mag daher auch wenig berraschen, dass die Finnen beileibe keinen Unbekannten mehr sind, ich hingegen konnte mit dem Namen zunchst doch recht wenig anfangen.
Mit "Hereafter" bringt der Sechser aus Helsinki aber inzwischen seinen sechsten Rundling unter die Meute, auch wenn es sich hier nur um eine EP handelt. Das letzte von vier Alben ist aber selbst gerade mal ein Jahr alt, sodass bereits ein kleiner Nachfolger keinesfalls selbstverstndlich ist.
Um das bereits vorher einordnen zu knnen, seien hier noch zwei weitere Namen genannt, die sich auf der EP die Klinke in die Hand geben: Alexander Hgbom (October Tide, Centinex, Volturyon) und Victor Wegeborn (The Moth Gatherer). Das man dann verstrkt wie einige dieser Bands klingt, liegt wohl in der Natur der Sache, zudem ist der Musikstil ebenfalls mit Doom derselbe. Ob das nun eher Death Doom oder Gothic Doom ist, spielt dabei eigentlich kaum eine Rolle. Fakt ist aber, dass die EP viel zu kurz ist. Die zwanzig Minuten sind nicht annhernd ausreichend, um hier ausgiebig eintauchen zu knnen. Es werden auf "Hereafter" viele Facetten angeschnitten, die ein bestimmtes Gefhl anschneiden, doch die Zeit reicht schlicht nicht, sich da reinfallen zu lassen. Damit ist ein Zwiespalt geschaffen, der sich etwas durch die EP zieht. Einerseits kann man sagen, dass sie Lust auf mehr macht, wegen der geringen Spielzeit und weil die fnf Tracks doch sehr vielschichtig sind. Die andere Seite wre dann aber, dass die Scheibe nicht nur recht kurz ist, sondern auch keinen roten Faden erkennen lsst. Ich aber entscheide mich da doch fr den ersten Weg, denn die Lieder deuten an, dass es letztlich in die Richtung geht, die mir absolut zusagt. Aber: Ein wenig stringenter darf es dann doch sein, denn auch wenn es sich nur um eine EP handelt, sind die einzelnen Sprnge von Lied zu Lied mitunter recht gro. Auch wre etwas mehr Dampf hinter den Gitarren wnschenswert, denn der Sound ist in einigen Momenten doch arg dnn.
Ansonsten aber drften Genre-Freunde der Finnen hier keinen schlechten Griff machen. Die Namen an sich zeugen schon von gewisser Qualitt, jedoch sollte man eventuell vorher mal antesten, ob "Hereafter" tatschlich das ist, was man auch erwartet.
   
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