Navigation
                
23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

PILEDRIVER - Brothers In Boogie
Band PILEDRIVER
Albumtitel Brothers In Boogie
Label/Vertrieb Rockwall Records/Soulfood
Homepage www.piledriver.eu
Verffentlichung 14.10.2016
Laufzeit 70:39 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 11 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Cover oder Tribute Bands haben momentan bei uns einen recht guten Stand. Als erfolgreiche Beispiele nenne ich einfach mal The Australian Pink Floyd Show, Vlkerball (Rammstein), Big Ballz (AC/DC) oder Eddie`s Revenge (Iron Maiden). Doch whrend die Genannten sich damit begngen, Songs der Vorbilder nachzuspielen, gibt es auch Gruppen, die zu den Coversongs eigene Musik schreiben und sogar Platten verffentlichen. Die nennen sich dann Tribute Band! Demon`s Eye zum Beispiel, die als Deep Purple und Rainbow Tribute starteten, jedoch schon zwei richtig gute eigene Scheiben mit Doogie White als Snger raushauten. Auch Piledriver aus Deutschland sind schon lange Zeit als Status Quo Tribute unterwegs, verffentlichen mit "Brothers In Boogie" nun auch schon ihr drittes Album. Waren auf dem Debt jedoch nur drei eigene Songs, befinden sich aktuell "nur" zwei SQ-Songs ("Don`t Think It Matters" und "Drifting Away") auf der Platte. Die restlichen 11 Lieder sind also Eigenkompositionen, die logischerweise allesamt auf jedes Quo-Album passen wrden. Klar, irgendwie hat man das Gefhl, dass man den ein oder anderen Song schon von irgendwo her kennt, aber hey, das macht berhaupt nichts! Snger und Songwriter Michael Sommerhoff und Peter Wagner erinnern nicht nur vom Aussehen her an Parfitt und Rossi, sondern sind auch stimmlich und instrumental sehr nah an den Originalen, obwohl sie dahingehend die "Rollen" tauschten. Das heit, dass Michael whrend den Shows zwar die Gitarrenparts Parfitts bernimmt, jedoch die Rossi Songs singt, was fr Peter halt umgekehrt gilt. "Brothers In Boogie" bringt auf jeden Fall eine Menge guter bis sehr guter Musik, die zudem groen Spa vermittelt. Vom Opener "One Way To Rock" ber "Natural Born Rockers" bis zum achtminten Rausschmeier "Lost Words" klingt alles hchst authentisch und wirkt vor allem berhaupt nicht aufgesetzt oder affektiert. Verpackt in ein schmuckes Digipack macht diese CD auch optisch einiges her, was ebenfalls fr die erdige und trockene Produktion gilt. Richtig geile Scheibe, die meinen Player gar nicht mehr verlassen will. Und was macht das Original zurzeit statt zu rocken? Bringt bald ne zweite Akustik-Scheibe raus...ghn!
   
<< vorheriges Review
SONIC SYNDICATE - Confessions
nchstes Review >>
DISILLUSION - Alea (Single)


Zufällige Reviews