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25. April 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

OPETH - Sorceress
Band OPETH
Albumtitel Sorceress
Label/Vertrieb Nuclear Blast/Warner Music
Homepage www.opeth.com
Alternative URL www.facebook.com/opeth
Verffentlichung 30.09.2016
Laufzeit 56:36 Minuten
Autor Tony Werner
Bewertung 14 von 15 Punkten
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Die Reise um Mikael kerfeldt und seinen Mannen geht weiter. Nachdem sie den Berg des Death Metal heruntergestiegen und hinter sich gelassen haben durchqueren sie nun seit zwei Alben, genannt "Heritage" und "Pale Communion", das fruchtbare Tal des Retroprog, ergtzen sich an seiner Hlle und Flle und laben sich an den Frchten des King Crimsonschen Baumes. Doch nun sind sie an dem schnell flieenden Fluss des Hardrock angekommen und "Sorceress", die Zauberin, ist geboren. Dies ist nun die zwlfte Langspielpatte der Schweden und sie klingt wieder anders als man es sich Vorgestellt hat. Zum einen bleiben Opeth sich treu, findet man doch immer noch viele Elemente des klassischen 70's Progrock a la Jethro Tull, King Crimson oder Magma, doch schleichen sich jetzt auch vermehrt hrtere Elemente in die Kompositionen. Wie beim Titelsong "Sorcerres", der mit seiner doomigen Grundstimmung stark an Black Sabbath erinnert. Auerdem fllt auf, dass die vertrackten Teile der Lieder deutlich zurckgeschraubt worden sind und dies sich deutlich auf die Songtauglichkeit auswirkt. Dies fhrt dazu, dass "Sorceress" wohl das eingngigste Opeth Album seit Bandgrndung ist. Und nein, auch auf diesem Album wird weder geschrien noch gerchelt. Dafr entschdigt uns der gute Herr kerfeldt aber mit wunderschnen Gesangsmelodien und grandios Komponierten Stcken, welche dem Hrer von Mal zu Mal neue Facetten der Songs entdecken lassen. Sehr passen sind die verspielten Basslufe und das zeitweise vertrackte Schlagzeug Spiel. Auch Songs wie "Era" beschreiben die neuen Einflsse dieses Albums, klingt dieser doch nach waschechtem 80er Jahre Heavy Metal. "Sorceress" bietet dem gewillten Hrer in knapp einer Stunde Spielzeit so viel Abwechslung wie kaum ein anderes und ist fr mich jetzt schon Anwrter auf den Titel " Album des Jahres"
   
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