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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

SAXON - Let Me Feel Your Power
Band SAXON
Albumtitel Let Me Feel Your Power
Label/Vertrieb UDR/ADA Warner
Homepage www.saxon747.com
Verffentlichung 07.10.2016
Laufzeit 71:00 & 73:14 Minuten
Autor Matthias Decklar
Bewertung /
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Woran kann man erkennen, dass eine Band alt ist? Im Heavy Metal zum Glck nicht an der Qualitt, denn es gibt kaum eine Truppe, die live so bestndig ihre Leistung bringt, wie das britische Schlachtschiff, das fast noch unter Lord Nelson in See gestochen ist. Nein, es ist ein anderer Fakt. Mit "Let Me Feel Your Power" kredenzen SAXON bereits ihr 10. Livealbum. Doch auch fr diesen Doppelsilberling kann ich eine uneingeschrnkte Kaufempfehlung abgeben, die durch einen DVD-Mitschnitt zustzlich an Reiz gewinnt. Bei der Monster-Spielzeit kann es sich logischerweise nicht nur um ein Konzert handeln. Mitgeschnitten wurde im November 2015 in Mnchen und im Februar 2016 in Brighton. Die Band zeigt sich an beiden Abenden in Bestform, was Songauswahl und Umsetzung angeht. Zudem knallt der Sound recht fett, aber gut ausgesteuert, was besonders den Gitarren zugute kommt. Natrlich gibt es die unvermeidlichen Standards, wie "Crusader", ein pfeilschnelles "Princess Of The Night" oder die Frhwerke "Wheels Of Steel" und "Denim And Leather". Da wir das alles ja schon einige Male als Liverversionen haben, lege ich euch Brecher neuerer Tage, wie "Sacrifice" oder "Battering Ram" nahe oder die verdammt geile Version von "Queen Of Hearts". Gnsehaut erzeugt die atmosphrische Umsetzung von "The Eagle Has Landed" und ein Trnchen wird bei "Requiem" verdrckt, das Biff dem damals gerade verstorbenen Lemmy widmet. Bei insgesamt 34 Songs bietet "Let Me Feel Your Power" value for money und der geneigte Fan entscheidet dann selbst, ob er dieses Album haben mchte.
   
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