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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ALMAH - E.V.O
Band ALMAH
Albumtitel E.V.O
Label/Vertrieb Pride & Joy Music/Edel
Homepage www.almah.com.br
Verffentlichung 23.09.2016
Laufzeit 51:20 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Mit "E.V.O" steht nun auch schon das fnfte Werk der brasilianischen Melodic Power Metaller von Almah in den Regalen bzw. Downloadportalen. Auer Snger Edu Falaschi (ex-Angra) sind dessen Mitmusiker bei Almah hierzulande vllig unbekannt, was aber nichts an der Tatsache ndert, dass sie ihre Instrumente sehr gut beherrschen. Doch im Vordergrund steht der facettenreiche Gesang Falaschis mit hohem Wiedererkennungswert sowie dessen ausgeklgeltes Songwriting. Wer ihn kennt wei, dass er ganz gerne in den hheren Lagen singt, aber hier bertreibt er es nicht, so dass keine Gefahr der Nerverei besteht. "E.V.O" ist ein Konzeptalbum, dessen Geschichte sich um das Leben im zuknftigen Zeitalter, dem "Age Of Aquarius" dreht. Zuerst musste ich bei dem Titel an ein Lied aus dem Musical "Hair" denken, das sich ebenfalls um den Wassermann dreht, allerdings um das Tierkreiszeichen wenn ich mich recht erinnere. So heit jedenfalls dann auch der ber sieben Minuten lange Opener, der balladesk beginnt, dann jedoch rasch in flottere, jedoch melodische Midtempo-Gefilde wechselt. Waren auf den vorigen vier Alben die Prog Anteile noch recht hoch, legt aktuell Edu nicht mehr allzu viel Wert auf allzu vertrackte Strukturen. Das gefllt mir als Melodic Freak natrlich sehr gut, vor allem weil die Stcke dadurch viel positiver und leichter daher kommen. Lediglich zum Schluss wurden die Gitarren bei "Corporate War" und "Capital Punishment" etwas tiefer gestimmt. Aber sonst ist die Scheibe mit positiven Vibes durchzogen, so ist bei "Speranza" gar ein Kinderchor zu hren, was wirklich toll klingt. "The Brotherhood" ist eine epische Powerballade, die von Edu Falaschi sehr gefhlvoll gesungen wird. Viele der elf Stcke erinnern mich tatschlich an Iron Maiden, woran auch die oftmals hohe Stimmlage Falaschis sowie die verwendeten Stilelemente aus dem NWOBHM und auch viel Bombast verantwortlich sind. Insgesamt ist "E.V.O" ein abwechslungsreiches und kurzweiliges Hrvergngen, das ich dem Genre Fan guten Gewissens empfehlen kann. Und das hbsche Cover passt wie die Faust aufs Auge zur Musik. Starke Vorstellung!
   
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