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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

HAILSTONE - Epitome
Band HAILSTONE
Albumtitel Epitome
Label/Vertrieb Bret Hard Records / DA Music
Homepage www.facebook.com/hailstonemunich/
Verffentlichung 23.09.2016
Laufzeit 45:42 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 8 von 15 Punkten
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Aus dem bayrischen Mnchen schickt sich das Quartett namens HAILSTONE seit sieben Jahren an, den heimischen Death-Metal-Untergrund umzupflgen. Mit "Epitome" bringen die Burschen nun nach dem Debt "The Greater Counterfeit" von 2012 einen Nachfolger heraus.
Glaubt man den Worten des Informationsblttchens und auch der sorgfltigen Aufzhlung auf der vereinseigenen Facebook-Seite, so stnden der Band eigentlich alle Tore offen. Denn das Debt muss vor vier Jahren schon sehr gut angekommen sein. Dann wiederum wirft es aber Fragen auf, warum es von der EP "The Operation", die nur ein Jahr spter erschien, nicht auch etwas zu lesen gibt. Zudem hat man in den letzten beiden Jahren offensichtlich smtliche Live-Mglichkeiten ausgeschlagen, denn seit Oktober 2014 hat man sich entweder nicht mehr auf einer Bhne prsentiert, oder bei der Aufzhlung ein wenig geschlampt.
Das sieht bei den vorliegenden Fakten schon beinahe ein wenig mehr nach Comeback aus, als das hier noch der Rckenwind des Debts genutzt werden soll. Mit "Epitome" meldet sich der Vierer aber nun wieder zurck. Im Gegensatz zu offensichtlich vielen Kollegen sind mir die Bayern aber vllig unbekannt, weshalb ich auch keinerlei Referenzen zu den vorangegangenen Verffentlichungen machen kann, aber wirklich berzeugt bin ich vom Sophomore letztlich auch nicht. Insofern scheint da auch irgendwo ein Bruch vonstatten gegangen zu sein, wenn der Vorgnger mit Hchstnoten von der Konkurrenz berhuft wurde, denn den Ansprchen kann "Epitome" leider nicht so recht standhalten. Handwerklich so wie beim Sound kann man den Sddeutschen keinerlei Vorwurf machen, die Ambitionen sind klar erkennbar. Allerdings lassen mich die Stcke, die sich am skandinavischen Todesblei orientieren, relativ kalt und erinnern mich allzu oft an Genregren, womit sich dann die Frage der Eigenstndigkeit stellt. "The Operation" klingt wie der x-te Amon-Abklatsch, und selbst die sind schon nicht wirklich als die Einfallsreichsten bekannt. Neben Johans Kollegen klingen auch immer wieder Dark Tranquillity in den Stcken durch, und das nicht nur wegen der stimmlichen Nhe von Brllwrfel Daniel, beispielsweise in "Insidious Depravity".
So gern ich mchte, aber es reit mich einfach nicht wirklich mit, dafr klingt "The Epitome" viel zu oft zu gewhnlich. Wer aufstrebenden Newcomern eine Chance geben mchte, soll sich nicht davon abhalten lassen. Wer sich aber versichern mchte, lauscht einfach mal auf bandcamp oder hnlichen Seiten vorher mal rein.
   
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