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23. Januar 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

RAVENEYE - Nova
Band RAVENEYE
Albumtitel Nova
Label/Vertrieb Frontiers/Soulfood
Homepage www.raveneyeofficial.com
Verffentlichung 23.09.2016
Laufzeit 50:44 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Die Italiener von Frontiers Records signen ja seit einiger Zeit alles was Rang und Namen hat und bieten Musikern vieler Genres ein Zuhause, ohne Neulinge dabei auer Acht zu lassen. Egal ob Melodic Rock bzw. AOR, Prog, alte Helden wie Whitesnake und Journey sowie Schmuse Rock oder unzhlige Projekte. Von Blues und Retro lie die Firma bis jetzt weitgehend ihre Finger, doch scheinbar haben die Verantwortlichen die geschftlichen Zeichen der Zeit mittlerweile auch erkannt. RavenEye bekommen nmlich ihre Chance mit der Verffentlichung ihres Debtalbums "Nova". Das Trio kommt aus Grobritannien und besteht aus dem 25-jhrigen Snger und Gitarristen Oli Brown, dem australischen Basser Aaron Spiers und Schlagwerker Kev Hickman. Frontmann Oli hat schon diverse Musikpreise gewonnen und gilt in der Szene als Supertalent, was er mit seiner Band nach einer EP 2015 auch schon besttigen konnte. Auftritte auf diversen groen Festivals in diesem Sommer und Auftritte vor Slash, den Blues Pills oder Deep Purple lassen zudem auf Greres hoffen.
Also was die drei jungen Herren hier abliefern lsst den Genre Fan wirklich erstaunt die Augenbrauen heben! Harter Blues Rock mit unerhrter Power blst einem auch den letzten Ohrenschmalz aus den Muscheln, wobei eine Affinitt zu guten Melodien niemals verloren geht. Und neben einer verdammt starken Gitarrenarbeit verfgt Mr. Brown zudem ber eine ausgezeichnete Stimme mit hohem Wiedererkennungswert. Der Opener "Wanna Feel You" wrde Joe Bonamassa ebenfalls verdammt gut stehen, doch geht es fortan deutlich hrter als beim Mainstream Blueser Nr. 1 aus den USA zur Sache. "Come With Me", "Inside" und "Hero" zeigen deutlich wo der Hammer hngen kann, als es mit "Supernova" erstmalig ein wenig ruhiger wird, jedoch ohne balladesk zu sein. Ich habe lange nicht mehr ein solch starkes Debtalbum in diesem Genre gehrt, das muss ich an dieser Stelle ganz einfach mal mitteilen. Dieses Trio ist einfach phnomenal und jeder der auf die harte Seite des Blues Rock mit hoher 70er-Attitde steht muss hier unbedingt einmal reinhren. Hier gibt es 10 mal ordentlich was auf die 12, bevor uns die akustische und wunderschne Ballade "Eternity" zum Abschluss noch einmal die Trnen in die Augen treibt. Ein Hammer Album!
   
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